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Abschied - Aufbruch - Neubeginn
(zum Abschied
eines Priesters - ab 3. Schuljahr und Familien)
Gottesdienst als PDF-Datei
Vorzubereiten
Ein Zelt hängt
oder steht gut sichtbar. Wenn mehr gezeigt werden soll, dann siehe
Predigt.
Lied
zu
Beginn
Ein Schiff, das
sich Gemeinde nennt Tr 590
Begrüßung
Im Namen des
dreifaltigen Gottes legen wir das große Plus über uns: Im Namen …
Hinführung
Pfarreien werden
zusammengelegt, alte Priester überwiegen im Weinberg des Herrn. Da
wird die Kirche es schwer haben, in Zukunft noch lebendig bestehen
zu können. Heute heißt es: Abschied nehmen!
Bußakt
1.
Als ob das so einfach wäre:
Vertrautes zurücklassen.
Abschied heißt immer auch: Trauer über den Verlust von Vertrautem,
das mir über lange Zeit ans Herz gewachsen ist.
– Herr, erbarme dich! A.: Herr, erbarme dich!
2.
Das Alte, manchmal Ballast, oft auch Liebgewonnenes, nur noch
Erinnerung.
Aber Neues kann nur ergriffen werden, wenn ich Altes loslasse.
– Christus, erbarme dich! A.: Christus,
erbarme dich!
3.
Nur wer versöhnt ist mit dem, was war, der kann auch neue Ziele
angehen.
Und dann ist der Aufbruch schon der Anfang des Neubeginns.
– Herr, erbarme dich! A: Christus, erbarme dich!
Vergebungsbitte…
Glorialied
Nun lobet Gott
im hohen Thron GL 265
Tagesgebet
Herr, unser Gott. Immer wieder versammeln wir uns hier, um im
Vertrauen auf dich die nächsten Schritte zu wagen. Wir danken dir
für deine Gegenwart und bitten dich, steh uns bei in guten und bösen
Tagen.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.
Lesung
aus
dem
Buch
Genesis
Einleitung:
Abraham war 75 Jahre alt als er neu aufbrach. Das Alter ist nicht
entscheidend, sondern ob wir ein Segen sind! Und in allem auf Gott
vertrauen!
Der Herr sprach
zu Abraham: Zieh weg aus deinem Land, von deiner Verwandtschaft und
aus deinem Vaterhaus in das Land, das ich dir zeigen werde. Ich
werde dich zu einem großen Volk machen, dich segnen und deinen Namen
groß machen. Ein Segen sollst du sein!
Da zog Abraham
weg, wie der Herr gesagt hatte, und mit ihm ging auch Lot. Abraham
war fünfundsiebzig Jahre alt, als er von Haran fortzog.
(Gen 12,1-2.4)
Zwischengesang
Liebster Jesu
GL 520
Evangelium
vom
betreffenden
Sonntag
(Oft gibt es
hier erstaunliche Zusammenhänge zum besonderen Anlass)
Wenn es zu
schwierig wird: Mt 28, 16–20: Ich bin bei euch alle Tage.
Predigt
(durch
verschiedene SprecherInnen des Pfarrgemeinderates)
1.
Einleitung
Symbolpredigten
waren Bestandteil vieler Gottesdienste in unserer Gemeinde. Aus
diesem Grund haben auch wir uns in dieser Messe für ein Symbol
entschieden, und zwar zu einem Zelt.
Ein Zelt bietet Schutz vor Wind und Wetter; Geborgenheit; Zuflucht
und Sicherheit.
Es ist nur eine vorübergehende Behausung.
Es lädt auch nicht dazu ein, sich dauerhaft dort einzurichten.
Man bricht es ab, um es an einem anderen Ort wieder aufzuschlagen.
2.
Zeltboden zeigen
Zuerst muss man
den Zeltboden auf dem Boden ausbreiten, um eine trockene Unterlage
für das Zelt zu schaffen.
Sie haben als Seelsorger einen Grundstock, die nötige Unterlage für
unsere Kinder gelegt, die Ihnen immer sehr ans Herz gewachsen waren:
(bitte nur Zutreffendes nennen)
·
Angefangen von der Betreuung in den Kindergärten,
dem Kleinkindergottesdienst,
die Vorbereitung der Kommunionkinder auf ihre 1. hl. Kommunion,
die Kommunionfeier,
die Messdienergruppenstunden und Messdienerfahrten,
die Ferienfreizeiten
bis hin zur Vorbereitung der Firmlinge auf die hl. Firmung…
3.
Heringe zeigen
Die
Befestigungsschlaufen fixiert man an den Bodeneckpunkten mit
Heringen. (Nur Zutreffendes nennen)
·
Mit den Jugend- und Bauernhofmessen,
die Weihnachts-, Oster-, und Pfingstliturgiefeiern und nicht zu
vergessen:
mit den Bußandachten haben Sie Eckpunkte in der Gemeinde gesetzt.
4.
Zeltstangen und
Verbindungsstücke zeigen:
Danach werden
die Zeltstangen in die Verbindungsstücke eingeführt.
Gemeinschaft
(Zusammenhalt) ist nur möglich, wenn sich alle angesprochen fühlen.
Wie z.B.: die Sonntagsmesse zu besuchen, oder auch an den
„Aktivitäten“ und „Angeboten“ der Pfarre teilzunehmen.
·
Dazu haben gezählt (Bitte nur Zutreffendes nennen):
Pfarrfest,
Fronleichnamsprozession mit Ende im Schlosspark und anschließendem
Spaghettiessen,
Fahrradtouren mit Familien und anschließendem Grillen im
Pfarrgarten,
Familienwochenendfahrten,
Besinnungsfahrten für Frauen und Männer,
Adventssingen und Vieles mehr
5.
Zeltplane zeigen:
Zum Schluss
werden die Spannleinen durch Spannung der Zeltplane mit den Heringen
befestigt.
Unsere Gemeinde,
verglichen mit einem großen Zelt, hat nur dann eine Chance zu
bestehen und nicht zusammenzubrechen, wenn die Spannleinen nicht
durchhängen, weil sich die Menschen zurückziehen.
Im Gegenteil: Alle müssen bemüht sein, dass die jahrelange Arbeit,
die Sie geleistet und gesät haben, Früchte tragen wird und nicht
verdorrt.
6.
Rucksack packen
Hier können noch
besondere Ideen durch Gegenstände eingebracht werden.
7.
Persönliche
Worte des scheidenden Priesters.
Credolied
Von guten Mächten Tr 717
Fürbitten
L.: Voller Vertrauen wenden wir uns an
dich, unseren Gott, und bitten dich:
1.
Begleite die Wege unseres Pastors in seine neue Pfarrei, auf dass
sie ihm Heimat werde.
2.
Lass ihm Menschen begegnen, die ihn bei seiner Arbeit unterstützen
werden.
3.
Schenke uns einen neuen Seelsorger, von dem sich alle Generationen
angesprochen fühlen.
4.
Möge in unseren Gemeinden N.N., N.N. und N.N. und in allen, die über
so viele Jahre mit uns verbunden sind, die Begeisterung nicht
nachlassen, das Bewährte aufrecht zu erhalten.
L.: Denn du möchtest doch, guter Gott, dass es im Weinberg deines
Sohnes grünt und blüht – durch Christus, unseren Herrn.
Gabenlied
Wenn das Brot,
das wir teilen Tr 193
Gabengebet
Gott, du Quelle
des Lebens. Erfülle diese Gaben von Brot und Wein auf dem Altar mit
deiner Gegenwart, damit wir gestärkt sind für das, was kommt. Darum
bitten wir durch Christus, unseren Herrn.
Vaterunser
– Friedensgruß
Lied
zur
Kommunion
Meine Zeit steht
in deinen Händen Tr 759
Meditation
nach
der
Kommunion
1.
Es ist eine Ursehnsucht im Menschen, sich einmal gemütlich
niederzulassen und sich für immer einzurichten; einmal geborgen und
daheim zu sein.
Wo es dem Menschen gefällt, dort möchte er seine Zelte aufschlagen,
und immer dort
bleiben.
Aber zugleich weiß er auch, dass er sich hier in dieser Welt nicht
für immer einrichten kann.
2.
Er muss sich ständig von neuem auf den Weg machen.
Er muss immer wieder aufbrechen.
Er muss die Lager, die er aufgebaut und in denen er sich wohnlich
eingerichtet hat, abbrechen, um auf seinem Weg weiterzukommen.
Ich kann nicht immer dort bleiben, wo ich gerade bin.
1.
Jeder Aufbruch macht zuerst einmal Angst, denn Altes,
Vertrautes muss
abgebrochen werden.
Und während ich abbreche, weiß ich noch nicht, was auf mich zukommt.
Das Unbekannte erzeugt in mir ein Gefühl von Angst.
Zugleich steckt im Aufbruch eine Verheißung, die Verheißung von
etwas Neuem
im nie
Dagewesenen, im nie Gesehenen.
2.
Wer nicht immer wieder aufbricht, dessen Leben erstarrt.
Was sich nicht wandelt, wird alt und stickig.
Neue Lebensmöglichkeiten sollen in uns aufbrechen.
Sie können es aber nur, wenn alte Muster abgebrochen werden.
Wir wollen uns dort niederlassen, wo uns etwas anspricht und im
Herzen berührt.
(Anselm Grün,
Der Engel des Aufbruchs)
Alternativ
Ein Blick zurück
1.
Im Vorübergehen der Zeit innehalten.
Zurückschauen und sehen, was das Leben gegeben hat.
Sich wundern, wie viel sich ereignete in den erlebten Jahren.
2.
Dankbar sein für das Gute, das Schöne auf dem Lebensweg.
Wahrnehmen und wahr sein lassen, wie schnell alles ging.
1.
Wieder und wieder staunen, durchgekommen zu sein –
durch Gefahren, Ängste, Krankheit, durch manch harte Enttäuschung.
Abermals Schmerz empfinden über Abschied, Trennung, Sterben.
Vielleicht das Trauern nachholen.
2.
Im Vorüber der Zeit der erlebten Behütung betend gedenken.
Im Blick zurück dankbar entdecken:
Wir wurden geführt.
Aus all den Erfahrungen die Zuversicht schöpfen:
In jeder Zukunft gehst du mit uns.
Schlussgebet
Ewiger Gott. Wir
sagen dir danke für die vielen Jahre gemeinsamen Weges. Du
verbindest uns auch weiterhin. Über dich bleiben wir einander nahe.
So schenke uns allen Zukunft durch Christus, unseren Herrn.
Segen
– Schlusslied
Nun danket alle
Gott GL 266
Möge die Straße
uns zusammenführen Tr 334
(Mitglieder des Pfarrgemeinderates von St. Pankratius/St:
Gereon in Bergheim-Paffendorf und -Zieverich)
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