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21.06.07

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Abschied - Aufbruch - Neubeginn

(zum Abschied eines Priesters  -  ab 3. Schuljahr und Familien)

Gottesdienst als PDF-Datei


Vorzubereiten

Ein Zelt hängt oder steht gut sichtbar. Wenn mehr gezeigt werden soll, dann siehe Predigt.

Lied zu Beginn

Ein Schiff, das sich Gemeinde nennt   Tr 590

Begrüßung

Im Namen des dreifaltigen Gottes legen wir das große Plus über uns: Im Namen …

Hinführung

Pfarreien werden zusammengelegt, alte Priester überwiegen im Weinberg des Herrn. Da wird die Kirche es schwer haben, in Zukunft noch lebendig bestehen zu können. Heute heißt es: Abschied nehmen!

Bußakt

1.      Als ob das so einfach wäre:
Vertrautes zurücklassen.
Abschied heißt immer auch: Trauer über den Verlust von Vertrautem, das mir über lange Zeit ans Herz gewachsen ist.
– Herr, erbarme dich!                  A.: Herr, erbarme dich!

2.      Das Alte, manchmal Ballast, oft auch Liebgewonnenes, nur noch Erinnerung.
Aber Neues kann nur ergriffen werden, wenn ich Altes loslasse.
– Christus, erbarme dich!                        A.: Christus, erbarme dich!

3.      Nur wer versöhnt ist mit dem, was war, der kann auch neue Ziele angehen.
Und dann ist der Aufbruch schon der Anfang des Neubeginns.
– Herr, erbarme dich!                  A: Christus, erbarme dich!

Vergebungsbitte…

Glorialied

Nun lobet Gott im hohen Thron   GL 265

Tagesgebet

Herr, unser Gott. Immer wieder versammeln wir uns hier, um im Vertrauen auf dich die nächsten Schritte zu wagen. Wir danken dir für deine Gegenwart und bitten dich, steh uns bei in guten und bösen Tagen.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.

Lesung aus dem Buch Genesis

Einleitung: Abraham war 75 Jahre alt als er neu aufbrach. Das Alter ist nicht entscheidend, sondern ob wir ein Segen sind! Und in allem auf Gott vertrauen!

Der Herr sprach zu Abraham: Zieh weg aus deinem Land, von deiner Verwandtschaft und aus deinem Vaterhaus in das Land, das ich dir zeigen werde. Ich werde dich zu einem großen Volk machen, dich segnen und deinen Namen groß machen. Ein Segen sollst du sein!

Da zog Abraham weg, wie der Herr gesagt hatte, und mit ihm ging auch Lot. Abraham war fünfundsiebzig Jahre alt, als er von Haran fortzog.

(Gen 12,1-2.4)

Zwischengesang

Liebster Jesu   GL 520

Evangelium vom betreffenden Sonntag

(Oft gibt es hier erstaunliche Zusammenhänge zum besonderen Anlass)

Wenn es zu schwierig wird: Mt 28, 16–20: Ich bin bei euch alle Tage.

Predigt

(durch verschiedene SprecherInnen des Pfarrgemeinderates)

1.      Einleitung

Symbolpredigten waren Bestandteil vieler Gottesdienste in unserer Gemeinde. Aus diesem Grund haben auch wir uns in dieser Messe für ein Symbol entschieden, und zwar zu einem Zelt.
Ein Zelt bietet Schutz vor Wind und Wetter; Geborgenheit; Zuflucht und Sicherheit.
Es ist nur eine vorübergehende Behausung.
Es lädt auch nicht dazu ein, sich dauerhaft dort einzurichten.
Man bricht es ab, um es an einem anderen Ort wieder aufzuschlagen.

2.      Zeltboden zeigen

Zuerst muss man den Zeltboden auf dem Boden ausbreiten, um eine trockene Unterlage für das Zelt zu schaffen.
Sie haben als Seelsorger einen Grundstock, die nötige Unterlage für unsere Kinder gelegt, die Ihnen immer sehr ans Herz gewachsen waren: (bitte nur Zutreffendes nennen)

·         Angefangen von der Betreuung in den Kindergärten,
dem Kleinkindergottesdienst,
die Vorbereitung der Kommunionkinder auf ihre 1. hl. Kommunion,
die Kommunionfeier,
die Messdienergruppenstunden und Messdienerfahrten,
die Ferienfreizeiten
bis hin zur Vorbereitung der Firmlinge auf die hl. Firmung…

3.      Heringe zeigen

Die Befestigungsschlaufen fixiert man an den Bodeneckpunkten mit Heringen. (Nur Zutreffendes nennen)

·         Mit den Jugend- und Bauernhofmessen,
die Weihnachts-, Oster-, und Pfingstliturgiefeiern und nicht zu vergessen:
mit den Bußandachten haben Sie Eckpunkte in der Gemeinde gesetzt.

4.      Zeltstangen und Verbindungsstücke zeigen:

Danach werden die Zeltstangen in die Verbindungsstücke eingeführt.

Gemeinschaft (Zusammenhalt) ist nur möglich, wenn sich alle angesprochen fühlen.
Wie z.B.: die Sonntagsmesse zu besuchen, oder auch an den „Aktivitäten“ und „Angeboten“ der Pfarre teilzunehmen.

·         Dazu haben gezählt (Bitte nur Zutreffendes nennen):
Pfarrfest,
Fronleichnamsprozession mit Ende im Schlosspark und anschließendem Spaghettiessen,
Fahrradtouren mit Familien und anschließendem Grillen im Pfarrgarten,
Familienwochenendfahrten,
Besinnungsfahrten für Frauen und Männer,
Adventssingen und Vieles mehr

5.      Zeltplane zeigen:

Zum Schluss werden die Spannleinen durch Spannung der Zeltplane mit den Heringen befestigt.

Unsere Gemeinde, verglichen mit einem großen Zelt, hat nur dann eine Chance zu bestehen und nicht zusammenzubrechen, wenn die Spannleinen nicht durchhängen, weil sich die Menschen zurückziehen.
Im Gegenteil: Alle müssen bemüht sein, dass die jahrelange Arbeit, die Sie geleistet und gesät haben, Früchte tragen wird und nicht verdorrt.

6.      Rucksack packen

Hier können noch besondere Ideen durch Gegenstände eingebracht werden.

7.      Persönliche Worte des scheidenden Priesters.

Credolied

Von guten Mächten   Tr 717

Fürbitten

L.: Voller Vertrauen wenden wir uns an dich, unseren Gott, und bitten dich:

1.      Begleite die Wege unseres Pastors in seine neue Pfarrei, auf dass sie ihm Heimat werde.

2.      Lass ihm Menschen begegnen, die ihn bei seiner Arbeit unterstützen werden.

3.      Schenke uns einen neuen Seelsorger, von dem sich alle Generationen angesprochen fühlen.

4.      Möge in unseren Gemeinden N.N., N.N. und N.N. und in allen, die über so viele Jahre mit uns verbunden sind, die Begeisterung nicht nachlassen, das Bewährte aufrecht zu erhalten.

L.: Denn du möchtest doch, guter Gott, dass es im Weinberg deines Sohnes grünt und blüht – durch Christus, unseren Herrn.

Gabenlied

Wenn das Brot, das wir teilen   Tr 193

Gabengebet

Gott, du Quelle des Lebens. Erfülle diese Gaben von Brot und Wein auf dem Altar mit deiner Gegenwart, damit wir gestärkt sind für das, was kommt. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.

Vaterunser – Friedensgruß

Lied zur Kommunion

Meine Zeit steht in deinen Händen   Tr 759

Meditation nach der Kommunion

1.      Es ist eine Ursehnsucht im Menschen, sich einmal gemütlich niederzulassen und sich für immer einzurichten; einmal geborgen und daheim zu sein.
Wo es dem Menschen gefällt, dort möchte er seine Zelte aufschlagen,

und immer dort bleiben.
Aber zugleich weiß er auch, dass er sich hier in dieser Welt nicht für immer einrichten kann.

2.      Er muss sich ständig von neuem auf den Weg machen.
Er muss immer wieder aufbrechen.
Er muss die Lager, die er aufgebaut und in denen er sich wohnlich eingerichtet hat, abbrechen, um auf seinem Weg weiterzukommen.
Ich kann nicht immer dort bleiben, wo ich gerade bin.

1.      Jeder Aufbruch macht zuerst einmal Angst, denn Altes,

Vertrautes muss abgebrochen werden.
Und während ich abbreche, weiß ich noch nicht, was auf mich zukommt.
Das Unbekannte erzeugt in mir ein Gefühl von Angst.
Zugleich steckt im Aufbruch eine Verheißung, die Verheißung von etwas Neuem

im nie Dagewesenen, im nie Gesehenen.

2.      Wer nicht immer wieder aufbricht, dessen Leben erstarrt.
Was sich nicht wandelt, wird alt und stickig.
Neue Lebensmöglichkeiten sollen in uns aufbrechen.
Sie können es aber nur, wenn alte Muster abgebrochen werden.
Wir wollen uns dort niederlassen, wo uns etwas anspricht und im Herzen berührt.

(Anselm Grün, Der Engel des Aufbruchs)

Alternativ

Ein Blick zurück

1.      Im Vorübergehen der Zeit innehalten.
Zurückschauen und sehen, was das Leben gegeben hat.
Sich wundern, wie viel sich ereignete in den erlebten Jahren.

2.      Dankbar sein für das Gute, das Schöne auf dem Lebensweg.
Wahrnehmen und wahr sein lassen, wie schnell alles ging.

1.      Wieder und wieder staunen, durchgekommen zu sein –
durch Gefahren, Ängste, Krankheit, durch manch harte Enttäuschung.
Abermals Schmerz empfinden über Abschied, Trennung, Sterben.
Vielleicht das Trauern nachholen.

2.      Im Vorüber der Zeit der erlebten Behütung betend gedenken.
Im Blick zurück dankbar entdecken:
Wir wurden geführt.
Aus all den Erfahrungen die Zuversicht schöpfen:
In jeder Zukunft gehst du mit uns.

Schlussgebet

Ewiger Gott. Wir sagen dir danke für die vielen Jahre gemeinsamen Weges. Du verbindest uns auch weiterhin. Über dich bleiben wir einander nahe. So schenke uns allen Zukunft durch Christus, unseren Herrn.

SegenSchlusslied

Nun danket alle Gott   GL 266

Möge die Straße uns zusammenführen   Tr 334

 (Mitglieder des Pfarrgemeinderates von St. Pankratius/St: Gereon in Bergheim-Paffendorf und -Zieverich)

(Willi Hoffsümmer)

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