Bußfeier Ostern 2005
 
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27.08.06

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Bußfeier mit dem Faltblatt „Kehr um!“

Ostern 2005

(für Jugendliche und Erwachsene)

Bußfeier als PDF-Datei


Vorbereitung: Für jeden ein Faltblatt gemäß unten stehender Zeichnung.

Die Bilder rechts bitte entsprechend kopieren.    

 

 

 

    5)  DIN A4

 

Ein Anker

aus umgebogenen Nägeln

 

3) DIN A6

 

Ein Haufen

Steine

 

 

4) DIN A5

 

Ein Herz, von

Stacheldraht umgeben

 

1)

DIN A7

Thema:

Kehr um!!

2)

DIN A7

 

Ein Hahn kräht

6) Die gesamte Rückseite = DIN A 3: Einer trägt einen Toten fort

Hinweise

Das Faltblatt wird erst nach dem ‚Gebet’ ausgeteilt. Wenn die Besucherzahl sehr hoch liegt, können Körbchen mit den Faltblättern in der Kirche verteilt stehen, die aber auch erst nach dem ‚Gebet’ ausgeteilt werden, um ein vorzeitiges Auffalten zu verhindern.

Abkürzungen

L.                =         Gottesdienstleiter oder Gottesdienstleiterin

GL            =       Gotteslob

Spr.:         =       Sprecherin oder Sprecher

●             =       Es folgen Gewissensfragen      
     
Tr             =       Liederbuch „Troubadour für Gott“,
  
                     Kolping-Bildungswerk, Sedanstr. 25,  D-97082 Würzburg

Lied

Heb die Augen           GL 854, 1. + 2. Str.

Persönliche Begrüßung  –  Gebet

Gott, Quelle des Lebens! Wir sind hier, um dir unsere inneren Wunden entgegenzuhalten.

So oft haben wir das Böse nicht durch das Gute überwunden und uns letztlich dabei selbst bestraft. Wir bitten dich: Lass uns jetzt in deine Gegenwart eintauchen und neue Hoffnung schöpfen – durch Christus, unseren Herrn.

Aktion

Die Faltblätter mit der Bitte verteilen, sie erst auf Anweisung hin aufzufalten, der natürlichen Neugierde also Zügel anzulegen. Entsprechend langes Orgelspiel.

GEWISSENSERFORSCHUNG - MEDITATION

1.   Wir schauen auf die Titelseite des Faltblattes:

      Die Sackgasse  –  Kehr um!

Wie der Blitz bei der Radarkontrolle schreckt die Figur auf. Vorher noch guten Gewissens unterwegs, setzt jetzt sofort das Nachdenken ein: Was habe ich falsch gemacht? Wie viel bin ich zu schnell gefahren? Jetzt erst wird alles genauestens bedacht!
Auch eine Bußfeier kann das bewirken: Bin ich auf dem Weg in eine Sackgasse? Erst der Blitz eines wachen Gewissens lässt mich genauer hinsehen und manches erkennen, was mir vorher verborgen blieb. Wie ein Zeitgenosse es beschreibt:

Ich weiß nicht, was ich beichten soll!
Ich habe mir nichts vorzuwerfen.
Ich halte mich immer an meine Grundsätze:
belüge und betrüge niemand.
Ich bin höchstens ungeduldig –
oder ich habe schon mal das Beten vergessen.
Manchmal hätte ich auch mehr Verständnis zeigen können –
mit meiner Frau, den Kindern und den Arbeitskollegen.
Eigentlich habe ich mich nicht sehr viel um sie gekümmert.
Ich habe mich recht wenig um sie gekümmert.
Ich habe nur an mich gedacht. – Ich kenne eigentlich nur mich.
Ich erkenne das. – Ich bekenne.

Nach Lothar Zenetti, Texte der Zuversicht

2.     Wir schauen auf die Rückseite des Faltblattes:

        Ein Hahn, der kräht

Und wie er kräht! Was fällt uns dazu ein? Wir hören einmal die Stelle aus dem Evangelium nach Markus:

1. Spr.:     Als Petrus unten im Hof war, kam eine von den Mägden des Hohenpriesters. Sie sah, wie Petrus sich wärmte, blickte ihn an und sagte: Auch du warst mit diesem Jesus aus Nazaret zusammen.

2. Spr.:     Doch er leugnete es und sagte: Ich weiß nicht und verstehe nicht, wovon du redest. Dann ging er in den Vorhof hinaus. Als die Magd ihn dort bemerkte, sagte sie zu denen, die dabeistanden, noch einmal: Der gehört zu ihnen.

1. Spr.:     Er aber leugnete es wieder ab. Wenig später sagten die Leute, die dort standen, von Neuem zu Petrus: Du gehörst wirklich zu ihnen; du bist doch auch ein Galiläer. Da fing er an zu fluchen und schwor: Ich kenne diesen Menschen nicht, von dem ihr redet.

2. Spr.:     Gleich darauf krähte der Hahn zum zweiten Mal und Petrus erinnerte sich, dass Jesus zu ihm gesagt hatte: Ehe der Hahn zweimal kräht, wirst du mich dreimal verleugnen. Und er begann zu weinen. (Mk 14,66–72)

Der Schriftsteller Rudolf Otto Wiemer hat zu diesem Hahn geschrieben:

Verdammter Hahn! Jede Nacht hör ich ihn krähn
und schmecke den Rauch des Wachfeuers auf der Zunge.
Und höre die pockennarbige Magd, die mit den Haarzotteln:
Warst du nicht bei ihm? Und höre mich sagen: Nein.
Und seh bei der Glut die Soldknechte würfeln.
Und sehe die Hände, die mich befreiten, gefesselt.
Und spüre den Blick beim Qualm der Fackel,
das blutige Aug, das mich sucht.
Und wende mich ab und sage: Ich bin’s nicht.
Verdammter Hahn. Jede Nacht schneide ich ihm den Hals ab.
Doch das Vieh kräht, kräht. Kräht unterm Messer.

 Der Hahn schreit also die Verleugnung des Petrus in den Himmel. Laut und durchdringend. Petrus, der Freund, und dann so was! Wo müsste der Hahn bei mir krähen? Höre ich den Hahnenschrei überhaupt? Wo habe ich einen Freund, den Partner, einen Arbeitskollegen verleugnet? Auch meine Kinder, meine Frau, meinen Mann? Stehe ich zu meinem Freund Jesus Christus? Ist er für mich ein Freund?

Lied: Sag nicht, wir gingen immer so                       Heft 56

 

3.     Wir entfernen die Büroklammer und falten das Blatt einmal auf:
Ein Haufen Steine.

Dieses Bild wird die  Bibelfesten an die Ehebrecherin erinnern (Joh 7,53b–8,11). Da haben die selbstgerechten Schriftgelehrten und Pharisäer schon die Steine in der Hand. Wir wissen, wie hart und unerbittlich damals die Gesetze waren – ähnlich wie im Islam heute noch. Jesus aber sagt zu ihnen: „Wer von euch ohne Sünde ist, der werfe als Erster einen Stein auf sie.“

Jesus reagiert nicht mit Vorwürfen, obwohl die Sünderin um ihre Schuld weiß – und natürlich auch der Mann darum wissen sollte, der sie verführte oder sich verführen ließ.

●  Sitzen wir nicht bei all unserer Schuld im Glashaus, wenn wir mit Steinen auf andere zielen? Lassen wir uns gerne ablenken von unserer Schuld und unserer Gleichgültigkeit, indem wir auf die Verfehlungen anderer schauen? Stellen wir in unseren Urteilen das Gesetz höher als das Herz? Bauen wir etwas Nützliches aus all den Steinen, die nach uns geworfen werden?

Ein anderer Schriftsteller, Wilhelm Willms, macht uns dabei auf etwas aufmerksam, bei dem wir den Atem anhalten können. Er schreibt:

Gott, ich habe in einem Menschen Schlechtes entdeckt!
Und Gott sagt: Ja, du hast das Schlechte in einem Menschen entdeckt,
weil dieses Schlechte auch in dir ist.
Denn die Menschen, mit denen du umgehst, sind deine Spiegel:
Du kannst dich in ihnen selbst erkennen. –
Man erkennt also nur in anderen, was auch in einem selbst ist!
Sei also vorsichtig, wenn du andere schlecht machst:
Du redest über dich selbst!

Nach Wilhelm Willms, Mit Gott im Spiel

Lied: O Herr, nimm unsere Schuld              GL 168, 1. – 4. Str.

4.     Wir falten einmal weiter auf:

        Ein Herz – umgeben von Stacheldraht

Stacheldraht erinnert an unüberwindliche Grenzen, da können wir uns etwas aufreißen, blutende Wunden holen. Und wenn dieser Stacheldraht noch elektrisch geladen ist ...

So erlebt jeder Mensch seine Grenzen. Unser Traum vom glücklichen erfüllten Leben stößt an die eigene Begrenztheit. Reiben wir uns an diesem Stacheldraht zu Tode?

Mit dieser Frage kam auch ein junger Weißer zu einem Indianer-Häuptling. Der hörte lange zu, schüttelte langsam den Kopf und sagte: „Du klagst ausgerechnet bei mir über die Grenzen deiner Freiheit, dem Weiße seinen Lebensraum nahmen und nur ein Reservat zustanden?“
Und er führte den jungen Mann zu einer Koppel, in der Pferde friedlich grasten. Nur ein schwarzer Hengst jagte hin und her und riss sich wund am Stacheldraht. Etwas Unversöhntes in ihm trieb ihn umher und ließ ihn sich nicht abfinden mit seinen Grenzen.
Der Häuptling schaute den Weißen an und sagte: „So ist auch deine Seele. Du reißt dich wund an den Grenzen deines Lebens. Der Hengst wird an seiner Sehnsucht zugrunde gehen, wenn er sich nicht ändert. Du aber kannst das, was unveränderbar ist, annehmen. Söhne dich aus mit dir selber. Sonst richtest auch du dich noch zugrunde.

●  Liegt auch in uns Unversöhnliches, an dem wir uns blutig verletzen?

Haben wir uns mit der mangelnden Anerkennung in unserer Kindheit abgefunden, mit den Grenzen unseres Aussehens, unserer Beliebtheit, unserem schmaleren Geldbeutel, unserer gesellschaftlichen Stellung? Tragen wir noch den Stacheldraht einer Demütigung oder einer Ungerechtigkeit im Herzen?

Wem gegenüber haben wir Stacheldraht aufgezogen und lassen ihn oder sie nicht mehr heran? Verletzen wir uns nicht selber dabei bei jeder Begegnung?

Liebe Männer! Warum sterben manche lieber fünf Jahre eher als die Frauen, bevor sie andere an das Dunkle, Harte und vielleicht Unversöhnte in ihrem Herzen heranlassen, das so unbeweglich macht? Werfen wir sogar Gott Verletzungen und Grausamkeiten vor?

Dabei kann Er allein unsere Herzen zu versöhnten machen. Und so geht die Reihenfolge, wenn wir uns aus dem Gefängnis befreien wollen: Uns zuerst mit Gott aussöhnen. Er gibt uns dann die Kraft, uns mit uns selbst auszusöhnen und dann mit den anderen.

Dieser Abschnitt z.T. nach Marianne Pichlmann, Versöhnung leben.

Meditation

1. Spr.:     Es ist nie zu spät, sich zu versöhnen.
                 Wer nicht den Mut dazu aufbringt, trägt weiterhin Stacheldraht im Herzen.
                 Und der fügt noch andere Verwundungen zu.
                 Letztlich strafe ich mich selbst.

2. Spr.:     Bei der Versöhnung muss ich langsam vorgehen:
Die Drahtschere schneidet Stück um Stück weg.
Immer wieder neuen Anlauf nehmen, keine Stelle übersehen!

1. Spr.:     Den Hunger nach Anerkennung haben auch die anderen.
Den selbstverständlichen Dank hören auch die anderen immer seltener.
Verständnis ist deshalb seltener, weil jeder mit seinen Kümmernissen beschäftigt ist.

2. Spr.:     Dir wurde im Leben schon viel geschenkt und auch vergeben.
Darum wage doch den ersten Schritt, so weit es an dir liegt
und so weit du irgendwie nur kannst.
Es ist nie zu spät, das Herz freier atmen zu lassen.

Orgelspiel

Lied: Meine engen Grenzen                         Tr 115

Alternativ: Ins Wasser fällt ein Stein              Tr 7, 1- + 3. Str.

5.     Wir falten noch einmal weiter auf:

        Ein Anker aus umgebogenen Nägeln

Nägel können wehtun. Vor allem die, auf denen wir uns festgenagelt fühlen: Ein Leid, die mangelnde Begabung, den Misserfolg, die Arbeitslosigkeit, die gescheiterte Ehe, ein Kind, das sich uns entfremdet hat ... Nicht weniger leiden andere, wenn wir sie mit unseren Vorurteilen und Verdächtigungen festnageln.

Aber die Nägel sind ja umgebogen! Wir hören dazu eine Geschichte:

1. Spr.:     Es war einmal ein Junge, der hatte einen schlechten Charakter. Darum gab ihm sein Vater ein Säckchen mit Nägeln und sagte, er solle immer dann, wenn er die Geduld verloren und deshalb mit jemandem gestritten habe, einen Nagel in den Gartenzaun schlagen. Am ersten Tag schlug der Junge 37 Nägel in den Zaun.

2. Spr.:     In den folgenden Wochen lernte er, sich zu beherrschen und die Anzahl der Nägel im Gartenzaun nahm von Tag zu Tag ab; er hatte erkannt, dass es einfacher war, sich zu beherrschen, als Nägel einzuschlagen. Endlich kam der Tag, an dem der Junge keinen einzigen Nagel mehr in den Zaun schlug. Da ging er zu seinem Vater und erzählte ihm, dass er keinen einzigen Nagel eingeschlagen habe.

1. Spr.:     Sein Vater sagte ihm nun, er solle an jedem Tag, an dem er die Geduld nicht verloren habe, einen Nagel aus dem Zaun herausziehen. Die Zeit verging, und endlich konnte der Junge seinem Vater sagen, dass er alle Nägel entfernt hatte.

2. Spr.:     Der Vater führte seinen Sohn zum Zaun und sprach: „Mein Sohn, du hast dich gut entwickelt aber sieh dir die Löcher im Zaun an. Er wird nie wieder so sein wie vorher. Wenn du dich mit jemandem streitest und ihm etwas Bösartiges sagst, hinterlässt das bei ihm eine solche Verletzung wie diese hier. Du kannst ein Messer in einen Menschen stechen und es danach wieder herausziehen, aber es bleibt immer eine Verletzung zurück. Egal wie oft du dich dafür entschuldigst, die Verletzung bleibt. Eine Verletzung durch Worte tut genauso weh wie eine körperliche. Deshalb ist es gut, dass du gelernt hast, dich zu beherrschen, um andere nicht zu verletzen."

Aus: Willi Hoffsümmer (Hg.) Kurzgeschichten 7, 144 Kurzgeschichten für Gottesdienst,
Schule und Gruppe, Nr. 35, Grünewald-Verlag Mainz 2003

Es bleiben die Narben der Verletzungen, auch wenn wir die Nägel umbiegen oder herausziehen. Aber sie können uns einsichtiger machen, mitfühlender, barmherziger.

Jesus Christus hat durch sein Leiden und Kreuz die Nägel umgebogen, zum Zeichen der Hoffnung gemacht, dass alles gut enden wird. Im Glauben an ihn können wir unter den Ängsten und mit den Narben weiterleben, anders weiterleben. (Stille)

Wir singen dem, der die Nägel unserer Schuld umgebogen hat und uns den Anker der Hoffnung schenkte, das Lied des Mitgefühls und des Dankes:

Lied: O Haupt voll Blut und Wunden                        GL 179, 1. 4. + 5. Str.

6.     Wir schlagen die letzte Seite auf:

        Einer trägt einen Toten fort

Die beiden erraten Sie nie! Nein, nicht der barmherzige Samariter, denn der auf dem Rücken ist tot. Diese Darstellung befindet sich in Stein gemeißelt an der Basilika St. Madelaine in Vézely. Drastisch hat dort ein Bildhauer die Selbsttötung des Judas ins Bild gesetzt und gleich daneben dieses Bild angebracht: Jesus trägt den toten Judas fort.
Jesus zeigt sich als der Gute Hirt, den das verlorene Schaf auch dann noch kümmert, wenn es nicht mehr aus der Sackgasse herausfand. So einer ist Jesus! Wir können uns vor dieser Liebe nur verneigen! Wenn Jesus so ist, dann ist es nie zu spät, umzukehren. Wie sagte der gute Papst Johannes XXIII.: Dass es eine Hölle gibt, daran ist nicht zu zweifeln. Aber ob einer in der Hölle ist? – Bei der Barmherzigkeit Gottes! (Die Hölle hat ja die Türklinken innen.)

Es gibt eine Legende aus dem katholischen Umfeld, die diese unvorstellbare Barmherzigkeit Gottes unterstreicht: Die Legende erzählt vom ewigen Fest. Alle sind um den Tisch versammelt beim himmlischen Hochzeitsmahl. Aber warum beginnt Jesus nicht? Warum wartet er noch? Warum schaut er ab und zu zur Tür? Und es dauert!
Dann endlich geht die Tür auf. Herein kommt – Judas! Jesus steht auf, geht ihm entgegen und sagt: „Mein Freund, ich habe auf dich gewartet!“

„Mein Freund!“ – selbst beim Verräterkuss hat Jesus diesem Jünger diese Bezeichnung gelassen: „Freund, dazu bist du gekommen?“ (Mt 26,50)
Darum haben wir dieses Bild ganz groß gemalt und als Letztes wie eine Krönung über alle Bilder dieser Bußfeier gestellt. Der Gute Hirt gibt auch seine verlorenen Schafe nicht auf!

●  Könnten wir einen unserer Schuldner so wegtragen wie Jesus? Haben wir andere maßlos enttäuscht? Haben wir Vertrauen ausgenutzt? Können wir deshalb so schlecht verzeihen, weil wir uns verraten fühlen?– Ahnen wir, welche Sprengkraft unser Glaube haben könnte, wenn wir uns auf diesen Jesus einließen?

Meditation

1. Spr.:     Noch ist es nicht zu spät, den nächsten Schritt zur Versöhnung zu tun.
Noch geben wir die Fülle der Barmherzigkeit Gottes zu armselig und geizig weiter.

2. Spr.:     Denn nur das Brot, das wir anderen zu essen geben,
wird uns im Reiche Gottes sättigen.
Nur die Worte, die Leid linderten, werden uns im Reiche Gottes trösten.

1. Spr.:     Nur die Kleider, mit denen wir Halbnackte und Frierende bekleideten,
werden uns bedecken.
Nur die Schuhe, die wir verschenkt haben,
helfen uns über die glühenden Kohlen der Gewissensbisse.

2. Spr.:     Noch geben wir die Fülle der Barmherzigkeit Gottes zu armselig und geizig weiter.
Warum wagen wir nicht den nächsten Schritt zur Versöhnung?

Wir beten gemeinsam langsam:

Ich steh vor dir mit leeren Händen    GL 621, 1. – 3. Str.

Schuldbekenntnis  –  Lossprechungsbitte  –  Segen

Aktion

Nehmen Sie die gefaltete Bußfeier mit, um sich zu erinnern, um sie anderen zu zeigen und dabei ein Wort der Erklärung weiterzugeben.

Alle Texte sind abrufbar unter www.pfarrepaffendorf.de

Schlusslied

Herzliebster Jesu                   GL 180, 3. + 4. Str.

Willi Hoffsümmer


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