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27.10.06

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Missionsland Deutschland

(Um den Sonntag zur Weltmission oder 5. So. i.J.C = 04.02.07)

(ab 6. Schuljahr und Erwachsene)

Gottesdienst als PDF-Datei


Anlass

Am 5. So. i.J.C steht das Evangelium Lk 5,1-11  – mit der Einleitung: Das Netz Gottes immer wieder auswerfen.

Vorbereitung

Für die jüngeren Kinder liegt die Zeichnung (siehe letzte Seite) über die Weltmission zum Ausmalen aus. Malstifte.

(Diese Aktion geht so vor sich: Vor Beginn nehmen sich die Kinder das Malblatt und Stifte und legen sie vor die Kniebank auf den Boden, damit sie nicht herunterfallen. Nach dem Evangelium beginnen sie mit dem Malen und können ja auch dabei noch zuhören. Vor der Wandlung wird das Malen unterbrochen. Am Ende des Gottesdienstes zeigen die Kinder der Gemeinde die ausgemalte Zeichnung.)

Hinweis

In die Predigt flossen Formulierungen des Altbischofs Reinhold Stecher ein.

Lied zu Beginn

Eine große Stadt entsteht   GL 642
Sonne der Gerechtigkeit   GL 644

Begrüßung

Wir legen das Zeichen, aus dem Heil und Segen strömt, über uns: Im Namen …

Hinführung

Am Weltmissionssonntag schauen wir heute  mit dem Fernglas nicht nach Afrika oder Indien, sondern in unseren Landkreis Rhein-Erft (hier den eigenen Kreis einfügen). Denn wir sind mittlerweile selbst Missionsland und fragen uns heute: Hat unsere Kirche hier noch eine Zukunft? Zuerst aber besinnen wir uns. (Stille)

Bußakt

1.      Unser Glaube ist der Vogel, der singen kann, wenn die Nacht noch dunkel ist.

            – Herr, erbarme dich!             A.: Herr, erbarme dich!

2.      Wenn im Glaube Ebbe ist, steigt die Flut des Aberglaubens.

            – Christus, erbarme dich!                  A.: Christus, erbarme dich!

3.      Wer sich von Gott halten lässt, der hängt nicht durch!

            – Herr, erbarme dich!             A.: Herr, erbarme dich …

L.: … und zeige uns den Weg in ein erfülltes Leben.

Glorialied

Singt dem Herrn, alle Völker und Rassen   Tr 153

Tagesgebet

Herr, unser Gott. Du hast uns den Auftrag gegeben, die Botschaft deines Sohnes in alle Welt zu tragen. Und jetzt merken wir, dass wir vielleicht die Einzigen sind, die aus unserer Straße noch  die Gemeinschaft der Getauften aufsuchen. Wir bitten dich: Schenk unserer Kirche wieder Zukunft! Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.

Lesung aus dem zweiten Timotheusbrief

Einleitung. Verkünde das Wort, ob man es hören will oder nicht.

Timotheus, bleibe bei dem, was du gelernt und wovon du dich überzeugt hast. Du weißt, von wem du es gelernt hast; denn du kennst von Kindheit an die heiligen Schriften, die dir Weisheit verleihen können, damit du durch den Glauben an Christus Jesus gerettet wirst. Jede von Gott eingegebene Schrift ist auch nützlich zur Belehrung, zur Widerlegung, zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit; so wird der Mensch Gottes zu jedem guten Werk bereit und gerüstet sein. Ich beschwöre dich bei Gott und bei Christus Jesus, dem kommenden Richter der Lebenden und der Toten, bei seinem Erscheinen und bei seinem Reich: Verkünde das Wort, tritt dafür ein, ob man es hören will oder nicht; weise zurecht, tadle, ermahne, in unermüdlicher und geduldiger Belehrung.

 (2 Tim 3,14 – 4,2)

Alternativ die Kurzgeschichte: Dürsten nach Gott

Wie kann man einen Menschen dazu bringen, nach Gott zu dürsten, wenn er diesen Durst verloren hat und sich mit Bier und Schnaps, Fernsehen und Autofahren zufrieden gibt?

Oder anders gefragt: Wie kann man einen Esel, der keinen Durst hat, trotzdem zum Trinken bewegen?

Soll man es mit dem Stock versuchen? Ein Esel ist aus härterem Holz als unser Stock. Außerdem, wer wird heutzutage zu einer solch autoritären Maßnahme greifen?

Soll man ihm Salz zu schlucken geben? Das wäre Tierquälerei. Wie ihn dann dazu bewegen, freiwillig zu trinken? Es scheint nur eine Lösung zu geben: man muss einen durstigen Esel herbeischaffen, der ausgiebig, mit großem Genuss und Behagen an der Seite seines Artgenossen aus dem Eimer trinkt. Aber ohne jedes Theater, einfach weil er Durst hat, einen großen, unstillbaren Durst! Das wird seinen Kollegen nicht unbeeindruckt lassen. Die Lust wird ihn ankommen, sich zum Eimer zu neigen und in tiefem Zug das erfrischende Wasser zu schlürfen.

Menschen, die Hunger und Durst nach Gott haben, sind für ihre Mitmenschen eine bessere Predigt als viele erbauliche Reden.

(nach Jacques Loew)

Zwischengesang

Auf dein Wort, Herr, lass uns vertrauen   GL 624

Evangelium nach Markus (vom 29. So. i.J.B. zum Weltmissionssonntag – Kurzfassung)

Einleitung: Nur eine Kirche, die bereit ist zu dienen, hat heutzutage eine Chance.

In jener Zeit rief Jesus die Jünger zu sich und sagte: Ihr wisst, dass die, die als Herrscher gelten ihre Völker unterdrücken und die Mächtigen ihre Macht über die Menschen missbrauchen. Bei euch aber soll es nicht so sein, sondern wer bei euch groß sein will, der soll euer Diener sein, und wer bei euch der Erste sein will, soll der Sklave aller sein. Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben hinzugeben als Lösegeld für viele.

 (Mk 10, 42 – 45)

Alternativ
Lk 5,1 – 11: Vom Fischfang
 Mt 28,16 – 20: Der Taufauftrag des Auferstandenen

Predigt

(Die Kinder beginnen jetzt bitte, ihr Bild auszumalen)

Hat unsere Kirche hierzulande noch Zukunft?
Vordergründig gesehen: Nein!
Jedes Geschäftsunternehmen würde langsam den Konkurs anmelden!

Schauen wir doch näher hin:

In den meisten Kirchen samstags oder sonntags schon kein Kind oder Jugendlicher mehr zu sehen. Natürlich noch, wenn auf die Erstkommunion vorbereitet wird. Aber dann fällt es bei der Anmeldung auch schon immer schwerer, wenigstens ein Elternteil zur Begleitung in den Gottesdienst zu überreden. Sie bezahlen doch Kirchensteuer und möchten das Kind jetzt abgeben. Mit den Messdienern klappt es ja noch ganz gut. Aber fast alle die kommen auch nur, wenn sie aufgeschrieben sind und dann schafft es auch nur bestenfalls zwei Drittel, den Plan mitzubekommen.  Bei der Ausbildung neuer Ministranten sagen manche Eltern: Ach, mein Kind möchte doch nicht! Wenn dann die Familie ein paar Wochen nicht mehr gesehen wird, weiß man, wenn es gestört hätte, am Wochenende jetzt auch noch diesen Termin einplanen zu müssen. Oft finden Schulmessen nur noch zu Beginn und zum Ende des Schuljahres statt. Religionsunterricht wird auch nicht mehr flächendeckend erteilt. Wenn ein Kind im Monat nur drei Stunden Schule hätte, welche Werte könnte man dann für „Pisa“ erwarten? Was soll dann an Kirchlichkeit herüberkommen, wenn so eine Schmalspur gefahren wird? Und was geben diese Kinder mal ihren Kindern noch an Kirchlichkeit mit?

Chesterton (+1936) hatte schon damals recht, wenn er sagte: „Das Christentum hat nicht versagt: die meisten Menschen lernen es gar nicht mehr richtig kennen!“ Wenn Sie genauer hinschauen, merken Sie: Die Generation davor hat Kirche und Christentum keine Stelle vor dem Komma mehr eingeräumt. Zählen Sie doch mal die Leute unter 50 in unseren Gottesdiensten!

In den Ferien erlebte ich in einer Pfarrei einen jungen Afrikaner, der sympathisch anzusehen war und sich auch große Mühe gab. Aber aus dem Kirchenbesuch und den Gesprächen entnahm ich: Er wurde nicht richtig als Pfarrer und Seelenhirte angenommen. Kann eine polnische, indische oder afrikanische Seele, die in einem anderen Umfeld und in einer anderen Kultur groß geworden ist, unsere Seele richtig verstehen? Gewiss, es gibt Ausnahmen! Genügen vorne Seelsorger, die noch die Wandlungsworte gültig sprechen, um der Kirche eine Zukunft zu geben? Natürlich wäre ein anderes Denken angenehmer, aber wenn Sie landauf, landab Jugendliche fragen, dann beklagen sie sich über alte Priester und darüber, wie langweilig die Geheimnise gefeiert werden. Auch das ist natürlich nicht eine Sache des Alters: Wenn ein junger fundamentalistisch angehauchter Geistlicher sämtliche Gottesdienst-Vorbereitungsgruppen abschafft, weil es da nichts zu gestalten, sondern nur zu feiern gibt, verdunstet so manche Pfarrgemeinde …

Es gibt schon Diözesen, in denen ein Priester über zehn Kirchen zu betreuen hat, und wenn ihn ein Herzinfarkt stoppt, stehen um die 80-jährige Priester aus dem Seniorenheim zur Verfügung. Aber ist das die Lösung? Nimmt man nicht einer Pfarrgemeinde die Wurzeln oder die Seele, wenn jetzt überörtlich Pfarreien zusammengefasst werden. Dann sieht das unter Umständen in zehn, fünfzehn Jahren so aus: Die Ortskirchen, die meist unter Denkmalschutz stehen, stehen dann plombiert herum, es fahren auch zwei Dutzend zur Schwerpunktkirche, aber der Rest bleibt zu Hause: die Kirche am Ort stirbt.

Warum fahren die Bischöfe diese Engspur? Man hat den Eindruck, sie wollen nur die Durststrecke, die Talsohle, überwinden und hoffen, dass in absehbarer Zeit viele Ministranten oder Sternsinger die Priesterweihe anstreben. Wollte Jesus diese Engführung auf Priester als Gemeindeleiter? Die Missionen überleben doch! Sie feiern es als „Highlight“, wenn sie ein Priester besucht, aber ansonsten sind die Ortskatecheten die Seelsorger und Anlaufstationen.

Manche im Nachwuchs sehen die Probleme wie ein Beruf: Kommt noch eine Pfarrgemeinde hinzu, dann muss eben umorganisiert werden. Manchmal, denke ich, kann ich da nicht mehr von Berufung sprechen. Mir blutet jedenfalls das Herz, wenn ich sehe, welche Familien noch vor drei Jahren regelmäßig kamen und jetzt langsam verdunsten – und dann ganze Gemeinden?!

Also vordergründig gesehen: Die Kirche hat bei uns keine Zukunft. Der Virus der Bequemlichkeit und der Abwahl, der uns hier zu schaffen macht, gilt für Deutschland, für Österreich, ja für die ganzen westeuropäischen Länder.

Vordergründig heißt: Ohne Rechnung mit dem Heiligen Geist. Es gibt das Prinzip Hoffnung! Vor dreißig Jahren wäre es für einen Jugendlichen „uncool“ gewesen, eine Fußwallfahrt zu machen. Wer hätte gedacht, dass sich der alte Pilgerweg nach Santiago de Compostela so wiederbeleben würde?

Es gibt jetzt schon zum Beispiel die Sehnsucht nach Religion, nach einem Halt über alles Sichtbare und Machbare hinaus. Wenn diese Sehnsucht sich auch in Richtung Gemeinschaft verstärkt, dann hat auch die Gemeinschaft der Glaubenden, die Kirche, wieder eine Chance. Aber kann sie dann als Museum mit Friedhofsruhe auftreten?

Wenn Sie sich die Zukunft ansehen, dann können wir sie uns als Fußgängerzone denken, in der die Religionsgemeinschaften die offene Tür anbieten und ihre Angebote ausbreiten. Und wenn die Adventisten oder Neuapostolischen eine Jugendgruppe mit Jazz-Tanz vor dem Eingang präsentiert, dann werden Jugendliche, wenn sie denn überhaupt hingehen, sich dort hineinziehen lassen. Da ist ja offensichtlich was los.

Wenn Kirche eine Zukunft haben will, dann müssen ihre Vertreter wieder ihr Herz an die Angel hängen; dann muss sie wie ein warmer Golfstrom kalte Küsten bewohnbar machen; dann muss sie sich selbstvergessen den Menschen zuwenden, – wie wir im Evangelium gehört haben – bereit sein, die Füße und weniger die Köpfe der Menschen zu waschen. Es ist wie mit einer Lehrerin, die sich einem Schüler persönlich zuwendet und dann mehr Erfolg hat als eine, die nur Stoff vermittelt. Es ist wie bei einem Arzt, der nicht nur schnell Medikamente verschreibt, sondern sich auch Zeit nimmt zu hören, was die Magengeschwüre verursacht. So muss die Kirche sich an Jesus orientieren, der sich zu der Frau an den Jakobsbrunnen setzte, obwohl die sich auf viele Männer eingelassen hatte. Es gibt keine Organisation und auch keine Kirche ohne Gebote und Grundsätze, aber für Jugendliche ist es immer noch eine Gesetzeskirche. Ich brauche ja gar nicht die großen Sünden der Vergangenheit aufzuzählen, wie hat sie sich bis in unsere Zeit noch versündigt gegen Menschen, die sich selbst getötet haben, gegen unschuldige uneheliche Kinder! Früher wurde einer exkommuniziert, wenn er nach der Heirat in der katholischen Kirche um seiner Frau willen auch noch die evangelische Trauung anstrebte. Heutzutage kann auf Antrag hin einer sogar die standesamtliche Trauung als kirchliche Trauung anerkennen lassen. Wie unbarmherzig ist man mit Priester mit Alkoholproblemen umgegangen, jetzt darf er Traubensaft in den Kelch schütten. Wie geht Kirche heutzutage mit den Wiederverheiratet-Geschiedenen um! Drehen Sie sich doch einmal in der Kirche um: Wo stimmt es denn noch? Wie soll ein Kind aus solch einer Ehe zur Erstkommunion geführt werden, wenn keiner de Elternteile zeigen darf, wie wichtig ihm der Empfang der Sakramente ist?!

Um es in der Sprache des Wetters auszudrücken: Im Wettersturz, den die Kirche hierzulande durchmacht, wirkt ein Papstbesuch oder ein Weltjugendtag wie ein Föhneinbruch, aber bald ist der Sturz wieder spürbar.

Wenn Kirche Zukunft haben will, brauchen ihre Mitglieder festes Schuhwerk = zu viele Erwachsene laufen in Kinderschuhen herum und können die einfachsten Fragen nach den Inhalten unseres Glaubens nicht mehr richtig beantworten. Zu viele gibt es noch in Stöckelschuhen falscher Frömmigkeit oder sie bewegen sich in den Pantoffeln oder Interesselosigkeit: Wen interessiert denn das Buch der Bücher, die Heiligen Schrift, wirklich?

Wir brauchen auch einen Regenschirm. Wenn die Kirche wieder ein Selbsttor schießt, muss man bei diesen Wassergüssen einfach den Schirm aufmachen und eine Zeitlang warten. Vor allem aber brauchen wir den warmen Pullover der Gottes- und Nächstenliebe, manchmal auch der Trotzdem-Liebe.

Ein Gebet soll als Abschluss stehen, das schon viele als Hilfe erfahren haben:

Gott, schenk uns Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die wir nicht ändern können.
Gib uns den Mut, Dinge zu ändern, die wir ändern können.
(Haben wir nicht gelernt zu kämpfen und uns auch in der Kirche nicht alles gefallen zu lassen!?)
Und erfülle uns mit deiner Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden. – Stille –

Credolied

Auf Zion hoch gegründet   GL 639, 2. + 3 Str.

Fürbitten

L.: In dieser orientierungslosen Zeit sehnen  wir uns nach Ziel und Sinn.
Jesus Christus ist gekommen, um die Welt zu heilen. Ihn rufen wir an:

1.           Für die Kirche in allen Kontinenten:
Lass sie Licht in mancher Dunkelheit sein, Hoffnung für die Verzweifelnden und Anwalt der Armen und Unterdrückten.

2.           Für die um ihres Glaubens willen Verfolgten:
Lass sie helfende Hände erfahren und sich nicht verlassen fühlen.

1.           Für alle, die dein Evangelium verkünden:
Lass sie in Wort und Tat glaubwürdige Zeugen deiner Frohbotschaft sein.

2.           Für uns selber und unsere Gemeinden:
Lass uns die Verantwortung für die Kirche bei uns und in der weiten Welt nicht vor uns herschieben.

L.: Herr Jesus Christus, du willst ein Reich der Gerechtigkeit, der Liebe und des Friedens jetzt schon errichten. Dir sei Lob und Ehre in Ewigkeit.

Gabenlied

Brot, das die Hoffnung nährt   Tr 194

Gabengebet

Gott, du Herr über Zeit und Ewigkeit. Erfülle die Gaben von Brot und Wein auf dem Altar mit Heiligem Geist, damit sie uns Mut machen, die Botschaft deines Sohnes weiterzutragen. Das erbitten wir heute und alle Tage unseres Lebens.

Vaterunser – Friedensgruß 

Lied zur Kommunion

Die Sache Jesu braucht Begeisterte   Tr 65
O Jesu, all mein Leben bist du   GL 472

Meditation nach der Kommunion

1.           Meinen Glauben kann ich anderen nicht weitergeben, wie ein Arzt Serum durch die Spritze einem Kranken einimpft.
Meinen Glauben kann ich nicht weitergeben, wie ein Tankwart Benzin durch einen Schlauch in ein Auto füllt.

2.           Ich kann meinen Glauben nicht erklären, wie ein Lehrer seinen Schülern eine mathematische Formel erklärt.
Ich kann meinen Glauben nicht beweisen, wie ein kluger Anwalt einem zweifelnden Richter die Unschuld eines Angeklagten belegt.

1.         Ich kann meinen Glauben nur bezeugen, wenn ich mein eigenes Leben von Christus heilen lasse.
            Ich kann meinen Glauben nur bezeugen, wenn ich anderen Liebestaten erweise – wie Christus Kranken und Hungernden Liebe erwies.

2.         Ich kann meinen Glauben nur bezeugen, wenn ich die verletzenden Reden und Taten der anderen vergebe – wie Christus seinen Feinden am Kreuz vergab.
            Ich kann meinen Glauben nur bezeugen, wenn ich bereit bin für andere zu leiden – wie Christus für andere litt.
1.         Ich kann meinen Glauben nur bezeugen, wenn ich mich durch Misserfolge nicht einschüchtern lasse – wie Christus sich durch den Unglauben der Menschen nicht von seinem Weg abbringen ließ.
2.         Ich kann meinen Glauben nur bezeugen durch die Kraft des Heiligen Geistes, den Christus uns gibt.

(gekürzt nach Jonhson Gnanabaranam Trangquebar/Indien;

aus: Materialien zum Sonntag der Weltmission 1989) 

Schlussgebet

Ewiger Gott. Wir haben gefeiert, dass du die Menschen liebst und willst, dass es alle erfahren. So hilf uns, den Menschen die Ängste zu nehmen durch den Glauben an deinen Sohn, der mit dir lebt und liebt in alle Ewigkeit.

Segen – Schlusslied 

Gott ruft sein Volk zusammen   GL 640
Mir nach, spricht Christus, unser Held   GL 616

(Willi Hoffsümmer)

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