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Der
Engel der Armen
(ab 3.
Schuljahr und Familie / jederzeit)
Hinweise
1. Als
Grundlage diente mir die Biografie von T.T. Mundakel, die in
Übersetzung 2003 im Pattloch-Verlag erschien. Sie wurde von den
Schwestern der Mutter Teresa als „wahr“ autorisiert und in Indien
zum Bestseller. Die Seitenzahlen verweisen auf dieses Buch: „Der
Engel der Armen, Mutter Teresa. Die Biografie.“
2.
Jüngere Kinder malen ein Bild der Mutter Teresa aus: mit
einem Kind auf dem Arm.
3.
In den Leuchtboxfolien von Missio finden Sie unter F/7/2 ein
typisches Bild von Mutter Teresa
Lied zu Beginn
Du hast uns, Herr,
gerufen GL 505
Begrüßung
Kein Mensch des
20. Jahrhunderts hat die Welt mehr beeindruckt als Mutter Teresa,
die von 1910 – 1997 lebte und schon 2003 selig gesprochen wurde. Wir
wollen sie heute näher kennen lernen.
Zunächst legen wir
das Zeichen dessen über uns, aus dem sie alle Kraft schöpfte: Im
Namen des Vaters.…
Hinführung und Bußakt
Mutter Teresa
sagte einmal: „Ich bin nur ein kleiner Bleistift in der Hand unseres
Herrn. Er mag den Bleistift schneiden oder schärfen. Er mag
schreiben oder zeichnen, was und wo immer er will. Wenn das
Geschriebene oder eine Zeichnung gut ist, würdigen wir nicht den
Bleistift oder das benutzte Material, sondern denjenigen, der es
benutzt hat. Alles Lob und alle Herrlichkeit des Herrn also dem
Herrn, unseren Gott, auf immer und ewig!“ (S.10)
Weil wir manchmal
nur uns selbst sehen, nach Anerkennung dürsten und Gott nicht die
Ehre geben, sprechen wir: Ich bekenne… GL 353,4. Lossprechungsbitte:
Der allmächtige Gott erbarme sich unser, er verzeihe uns die Schuld
und gebrauche auch uns als Werkzeug in seinen Händen.
Lied zum Gloria
Singt dem Herrn Tr 153
Tagesgebet
Herr, unser Gott.
Mutter Teresa hat dir grenzenlos vertraut. Sie sagte einmal: „Gott
hat mich nicht gerufen, um erfolgreich zu sein. Er hat mich
gerufen, um gläubig zu sein!“ So öffne auch unser Herz, alles von
dir zu erwarten. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.
Lesung aus dem Jakobusbrief
Einleitung:
Aus dem Glauben an Gott fließt die gute Tat.
Meine Schwestern
und Brüder! Was nützt es, wenn einer sagt, er habe Glauben, aber es
fehlen die Werke? Kann etwa der Glaube ihn retten? Wenn ein Bruder
oder eine Schwester ohne Kleidung ist und ohne das tägliche Brot und
einer von euch zu ihnen sagt: Geht in Frieden, wärmt und sättigt
euch!, ihr gebt ihnen aber nicht, was sie zum Leben brauchen – was
nützt das? So ist auch der Glaube für sich allein tot, wenn er nicht
Werke vorzuweisen hat.
(Jak 2,14-17)
Alternativ
Einleitung:
Selten hat ein Mensch in unseren Tagen so ansteckend wie Mutter
Teresa geliebt. Wir hören aus dem Hohenlied der Liebe, welche Macht
die Liebe hat: 1 Kor 13,4-8a.13.
Zwischengesang
Was ihr dem
geringsten Menschen tut GL 619
Evangelium nach Matthäus
Einleitung:
Die folgenden Verse aus dem Buch der Bücher bewegten die Herzen
eines P. Damian, der zu den Aussätzigen ging, wie eines Albert
Schweizers, der in Lambarene einen Zufluchtsort baute. Auch Mutter
Teresa fand hier ihre Berufung.
In jener Zeit
sagte Jesus: Wenn der Menschensohn in seiner Herrlichkeit
wiederkommt und alle Engel mit ihm, wird der König zu denen auf
seiner rechten Seite sagen: Kommt her, ihr seid von meinem Vater
gesegnet! Denn ich war hungrig, und ihr habt mir zu essen gegeben;
ich war durstig, und ihr habt mir zu trinken gegeben; ich war fremd
und obdachlos, und ihr habt mich aufgenommen; ich war nackt, und ihr
habt mir Kleidung gegeben; ich war krank, und ihr habt mich besucht;
ich war im Gefängnis und ihr seid zu mir gekommen. Dann werden ihm
die Gerechten antworten: Herr, wann haben wir dich hungrig
oder durstig, fremd und obdachlos, nackt, krank oder im Gefängnis
gesehen und dir geholfen? Darauf wird der König ihnen sagen: Amen,
ich sage euch: Was ihr für einen meiner geringsten Schwestern und
Brüder getan habt, das habt ihr mir getan!
(leicht verkürzt
nach Mt 25,31-40)
Alternativ
Einleitung:
Mutter Teresa lebte im absoluten Vertrauen auf Gott und der Fürbitte
der Gottesmutter Maria: Mt 6, 25-33: Werft all eure Sorge auf den
Herrn.
Predigt (bitte auswählen)
Schon der weiße
Sari mit dem blauen Band war ein Glaubensbekenntnis: Es war das
Kleid der Ärmsten der Armen. Das „weiß“ wird auf „Heiligkeit“
gedeutet = „Geheiligt werde dein Name“, das „blaue“ Band ist die
Farbe für Maria und meint ihren Schutz und ihre Fürsprache.
Die Arbeit des
Ordens, den Mutter Teresa gründete, die „Gemeinschaft der
Missionarinnen und Missionare der Nächstenliebe“ – diese Arbeit wäre
nicht mehr als eine für die indischen Behörden sehr gute und
nützliche Sozialarbeit gewesen. Wäre da nicht Jesus Christus! Sein
Leid und seine Liebe wurden bewusst in die Mitte gestellt, wenn sich
die Gemeinschaft dreimal am Tage vor dem Herrn in der Eucharistie
versammelte. Hier sahen sie den Herrn in der Gestalt des Brotes, in
den Slums dann in den ausgesetzten Säuglingen oder in den ihrem
Schicksal überlassenen Sterbenden.
Wir können aus den
folgenden Begebenheiten leicht heraus hören, wieso hier der Himmel
die Erde berührte und nicht nur in horizontaler Richtung gedacht
wurde.
1.
Das hast du mir getan
Junge
Kandidatinnen, die in die Gemeinschaft aufgenommen werden wollten,
nahm Mutter Teresa in der Regel zur Seite, ergriff dann ihre rechte
Hand, öffnete die fünf Finger und faltete einen nach dem anderen mit
folgenden fünf Worten zusammen: „Das / hast / du / mir / getan!“
Dann wiederholten Mutter Teresa und die Kandidatin gemeinsam diese
fünf Worte und lächelten zusammen, weil es die Worte Jesu sind (Mt
5,40) (S. 105). Diese Worte waren wie ein Allheilmittel, wie
Tabletten, die alle Abneigung, ja Ekel gegenüber den oft übel
riechenden Hilfsbedürftigen verschwinden ließ.
2.
Überzeugende Nächstenliebe
Mutter Teresa
wurde anfangs von Hindus bekämpft, weil sie behaupteten, sie würde
ihre Glaubensschwestern und –brüder zu Christen machen. So wurde
ihre Einrichtung einmal angegriffen, auch weil ihre Pflegestation
ganz nahe an einem berühmten Hindu-Tempel lag. Demütig ging sie den
aufgebrachten Hindus entgegen und sagte: „Wenn ihr wollt, könnt ihr
mich töten. Aber ängstigt bitte meine armen Patienten nicht. Erlaubt
ihnen wenigstens, in Frieden zu sterben.“
Später wurde ihre
Arbeit genau von der Polizei und einem Verwaltungsbeamten
kontrolliert. Sie sahen, wie die Schwestern reinigten, fütterten,
trösteten, medizinisch versorgten und das alles in liebevoller
freundlicher Zuwendung. Draußen erwarteten die Hindus, dass Mutter
Teresa bald abgeführt wurde. Nach Stunden kamen die Prüfer heraus
und einer sagte: “Ehe ich diese Frau von ihrem Platz entferne, müsst
ihr eure Mütter und Schwestern hier herbringen, damit sie die Arbeit
tun, die diese Nonnen verrichten. Könnt ihr das?“ Als er keine
Antwort erhielt, fuhr er fort: „Nein? Dann hört gut zu: Im Tempel
dort haben wir eine Devi, eine in Stein gehauene Gottheit; aber hier
haben wir auch eine Devi, eine lebende Gottheit, versteht ihr das?“
Da trollte sich einer nach dem anderen davon. (S. 77-80)
3.
Feinde zu Freunden machen
Einmal wurde ein
Hindu, der gegen Mutter Teresa Gift und Galle gespuckt hatte, Opfer
der Schwindsucht: Er erbrach nur noch Blut. Kein Krankenhaus wollte
ihn aufnehmen, sogar seine Verwandten verstießen ihn. In
wochenlanger liebevoller Begleitung und weil sie neue Medikamente
gegen Tuberkulose bekommen hatten, pflegten die Schwestern ihn
wieder gesund. Eines Morgens betrat dieser Mann die Krankenstation,
warf sich vor Mutter Teresa auf den Boden und berührte ihre Füße mit
beiden Händen. Dann stand er auf und sagte, obwohl Mutter Teresa
dagegen protestierte: „40 Jahre lang habe ich der Göttin Kali in
ihrem Tempel gedient. Jetzt steht die Göttin in ihrer Fleisch
gewordenen menschlichen Form vor mir.“ Später sagte Mutter Teresa
dazu: „Wenn wir unsere Feinde lieben, werden sie irgendwann einmal
zu unseren Freunden.“ (S 82 f)
4.
Bittet und ihr werdet empfangen!
(Mt 7,7)
Die „Gemeinschaft
der Missionarinnen der Liebe“ lebte von Spenden und vom
unerschütterlichen Glauben ihrer Gründerin, dass Gott schon
weiterhilft.
Einmal hatten die
Schwestern genügend Reis für das Abendessen zusammen. Als Arme
erschienen, die tagelang kein einziges Reiskorn erhalten hatten,
verteilten sie alles unter sie. Mutter Teresa tat es weh, ihre
Mitarbeiterinnen, die alle aus gut situierten und reichen Familien
stammten, jetzt hungrig nach einem harten Arbeitstag ins Bett
schicken zu müssen. Mit Tränen in den Augen ging sie in die Kapelle,
um zu beten. Nach einiger Zeit klopfte es an die Ordenstür. Ein
Fremder stand draußen und sagte „Hier ist Reis. Würdest du ihn bitte
annehmen?!“ Der Beutel enthielt exakt die Menge, die sie benötigte.
(S. 44f)
Ein andermal, als
schon eine Schlange Hungriger vor der Tür stand, ging die zuständige
Schwester in aller Frühe zu Mutter Teresa: „Wir haben nichts mehr!“
Mutter Teresa wusste auch keine Antwort, aber sie ging auf die Knie.
Um 9 Uhr morgens erreichte auf Befehl der Regierung Körbe voll Brot
den Konvent. Mehr als 7000 Menschen wurden davon zwei Tage lang
satt. (S. 48 f)
Immer wieder
geschahen solche Ereignisse, die die wundervolle Vorsehung Gottes
lebendig bezeugen.
Wenn ich nicht in
vielen Lebensbeschreibungen auch von Heiligen der letzten hundert
Jahre wie z.B. dem hl. Don Bosco solche Berichte gelesen hätte,
würde ich auch meine Zweifel äußern.
5.
Es gibt Engel
Noch
phantastischer folgender Bericht:
Die Zahl der
Nonnen wuchs so, dass Mutter Teresa ein neues Zuhause suchen musste.
Aber weit und breit bot sich nichts an. Wieder bestürmte sie den
Himmel.
Eines Tages kommt
ein Fremder und sagt ihr, es gäbe ein solches Haus gar nicht weit
entfernt, in der Cirucular Road 54 A. Ein Dr. Islam wolle es
loswerden, er könne ihr das Haus zeigen und sie dem Besitzer
vorstellen. Dr. Islam war sichtlich überrascht, weil er die Absicht,
in seine Heimat Pakistan zurückzukehren, nur seiner Frau und sonst
wirklich niemanden davon berichtet hatte. Er wunderte sich, wie die
Schwestern davon wussten.
Mutter Teresa
sagte, dass dieser Mann ihnen die Neuigkeit berichtet und sie
hierher gebracht habe. Sie wandte sich zu dem Fremden um – aber der
war verschwunden.
Sie kauften
übrigens das Haus für 125 000 Rupien, ein sehr günstiger Preis. Der
zuständige Erzbischof gewährte ihr das Darlehen, das sie in gut zehn
Jahren abbezahlte.
Gibt es Engel?
6.
Auch kranke „Schwestern der Nächstenliebe“ helfen.
Der folgende
Bericht zeigt die Tiefe, mit der Mutter Teresa zu Werke ging. Die
hoch qualifizierte Belgierin Jacqueline De Decker wollte sich der
Gemeinschaft anschließen, erkrankte aber so schwer, dass sie sich
schließlich nur mit Krücken vorwärts bewegen konnte und nie nach
Indien kam. Mutter Teresa schrieb: „Wir brauchen sie auch als
Kranke. Du kannst auf deinem Bett der Schmerzen mehr bewirken als
ich, die ich auf meinen Füßen herumlaufe. Du bist mein zweites Ich,
das seine Leiden Gott aufopfert und ich gebe im Gegenzug über die
Luftbrücke Jesus Christus den Trost an die Kranken weiter.“ – Schon
1955 gab es 48 Missionarinnen der Nächstenliebe und 48 Patienten,
die auf diese Weise – auch über Briefe – zusammenarbeiteten (S.
96/8).
Es ist
erstaunlich, was Mutter Teresa geschaffen hat: Schon 1995 arbeiteten
viertausend Schwestern in fast 600 Niederlassungen in 121 Ländern
der Erde. Es gibt allein 200 Heime für behinderte Kinder, über 1000
mobile Kliniken, 215 Sterbeheime, TB-Zentren, Häuser für Lepröse und
Aids-Kranke wie Waisenheime.
Sie lebte immer
aus einer Energie, die vom Generator Jesus Christus gespeist wurde,
der selbst ihrem zuletzt ausgemergelten Körper noch große
Ausstrahlung schenkte – vergleichbar mit den letzten Jahren des
Papstes Joh. Paul II., obwohl eine Krankheit den Körper gefesselt
hielt.
Auch die Details
beeindrucken: Unter den ersten zwanzig Missionarinnen waren zehn
ihrer ehemaligen Schülerinnen. Besonders Töchter aus reichen
qualifizierten Familien fühlen sich angesprochen und legen nach
vielen Jahren der Ausbildung und persönlichen Prüfung die ewigen
Gelübde der Armut, der Ehelosigkeit und des Gehorsams ab. Unüblich
unter den Orden der Kirche ist, dass sie auch versprechen, nie den
Reichen, sondern immer nur den Ärmsten der Armen zu dienen.
Credolied
O Jesu,
all mein Leben bist du GL 472, 1. + 2. Str.
Fürbitten
L.: Wir
bestürmen den Himmel und bitten still: (jeweils zwischen den
Bitten ca. fünf Sekunden Stille)
1. Um
gerechte Entscheidungen in den Parlamenten. – Stille.
2. Für ein Zusammenwachsen der Weltreligionen, Bekenntnisse und
Glaubensüberzeugungen. – Stille.
1. Für die Missionarinnen und Missionare der Nächstenliebe. –
Stille
2. Für die Ärmsten der Armen. – Stille
1. Für die Frauen und Mütter in Angst und Not. – Stille.
2. Für die Kinder, für die sich niemand mehr verantwortlich fühlt.
– Stille
1. Für die einsam Sterbenden. – Stille.
2. Für uns selbst. – Stille
L.: Um
all das bitten wir dich, barmherziger Gott, auf die Fürbitte der
seligen Mutter Teresa – durch Christus, unseren Herrn.
Gabenlied
Wenn das Brot, das wir teilen, zur
Rose wird Tr 193
Gabengebet
Herr, unser Gott.
Ohne dich vermögen sie wir letztlich nichts. So erfülle diese Gaben
von Brot und Wein mit deinem Heiligen Geist, damit uns im Leib
Christi zur Stärke und Freude werden durch Christus, unseren Herrn.
Vaterunser
Einleitung:
Wir setzen unser ganzes Vertrauen auf den barmherzigen Vater, der
alle Menschen liebt und bitten: Vater, unser …
Friedensgruß
Einleitung: Mutter Teresa sagte einmal: „Der Friede beginnt
mit einem Lächeln.“
Es liegt jetzt in
unserer Hand, etwas von der Menschenfreundlichkeit Gottes
auszuteilen. Der Friede des Herrn …
Lied zur Kommunion
Wo Menschen sich vergessen Tr 790
Meditation nach der Kommunion
Wir hören von den
letzten Stunden der Mutter Teresa:
Der 5. Sept. 1997 verlief wie fast jeder Tag. Die 87-Jährige ging
zur Morgenmesse, empfing Besucher, sah die Post durch, schrieb
Dankeskarten und Briefe, telefonierte und betete natürlich immer
wieder. Sie sprach noch vor dem Abendessen die Gebete.
Während die
Schwestern beschäftigt waren, rief sie plötzlich: „Schwestern, ich
kann nicht atmen!“ Die liefen zu ihr, brachten Sauerstoff und
Medikamente – wie so oft in den letzten Jahren.
Aber diesmal lag
der Schatten des Todes über Mutter Teresa; auch, wenn die Schwestern
es nicht wahr haben wollten. Sie hob ihre Hand, um das Kruzifix zu
berühren und zu küssen und ihr Leid Jesus darzubringen.
Sie flüsterte die
gesamte Zeit: „Jesus, ich liebe dich. Mein Gott, ich danke dir,
preise und verehre dich. Jesus, ich liebe dich …“ Sie empfing,
umringt von den Schwestern, die Krankensalbung. Weil sie die ständig
wiederholten Worte nicht mehr flüstern konnte, sprach Schwester
Gertrude ihr die Sätze ins Ohr, damit sie sie in ihrem Geist
wiederholen konnte.
1. Bis 20
Uhr hatte Mutter Teresa noch geredet, gelacht und gebetet. Plötzlich
gingen alle Lichter aus – in ganz Kalkutta. In dieser Dunkelheit
ging das Licht, das jeden getroffen hatte, dem sie begegnet war, ins
andere Licht.
2. Mutter
Teresa starb um 20.30 Uhr. Sie starb, wie sie es sich gewünscht
hatte: leise in die Dunkelheit hinüber gleitend – wie so viele der
Menschen, die sie umsorgt hatte. (S. 204 f)
Schlussgebet
Gott, du Quelle
des Lebens. Wir danken dir für diese Feier und für die Flügel, die
du einer Seele schenken kannst, auch den Ärmsten und Einsamsten
Liebe zu schenken. Wie dein Sohn es tat, der mit dir lebt und liebt
in alle Ewigkeit.
Schlusslied
Jetzt ist die Zeit Tr 758
(Willi Hoffsümmer)
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