Pater Pio
 
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27.08.06

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Pater Pio - Leuchtturm Gottes in unserer Zeit (1887-1968)
23. September


Hinweis

Auf diesen Gottesdienst habe ich mich aus der unübersehbaren Anzahl von Büchern über den Heiligen durch folgende Bücher vorbereitet:

P. Stefano Maria Manelli, Der Heilige Pio von Pietrelcina (= sein Heimatdorf), Casa Mariana Editrice; Pasquale Cataneo, Pater Pio – Freund Gottes, Wohltäter der Menschen, Parvis-Verlag, Hautville/ Schweiz, und Herbert Weichselbraun (Hg), P. Pio hat geholfen, Mediatrix-Verlag, St. Andrä-Wörden/Italien.

Lied zu Beginn  

Lobe den Herren             GL 258
Meine engen Grenzen      Tr 115

Begrüßung und Hinführung

Ein Prophet in unserer Zeit, ja ein Leuchtturm für die Menschen war Pater Pio, der 1968 starb und im Jahre 2002 heilig gesprochen wurde. Was war das für ein Mann, den täglich tausend Briefe und einhundert Telegramme erreichten, der ohne Essen und Schlaf leben konnte, der in seinen Fieberschüben wegen seiner Wundmale an Händen und Füßen 48 Grad (48!) Körpertemperatur erreichte? Wer bei ihm beichten wollte, musste fünf bis fünfunddreißig Tage (Tage!) Wartezeit in Kauf nehmen. Warum ist sein Bild überall in Italien zu finden – über dem Lenkrad des Taxifahrers, beim Bäcker, beim Metzger und in den Cafébars?

Bußakt

Aber zuerst besinnen wir uns. Wir schauen vorne auf das Kreuz.

1.     Er starb, wie er lebte – und lebte, wie er starb: mit ausgebreiteten Armen.
        Herr, erbarme dich!

2.    Ausgebreitete Arme, die Versöhnung anzeigen oder Vertrauen, lassen auch uns leben.
Christus, erbarme dich!

3.    Weil der barmherzige Vater mit ausgebreiteten Armen die verlorenen Töchter und Söhne erwartet, dürfen auch wir hoffen. Herr, erbarme dich!

Lossprechungsbitte

Tagesgebet

Guter Gott, du hast Frauen und Männer berufen, alles zu verlassen, um Christus nachzufolgen. Wir danken dir für Pater Pio, der im Geist der Armut und Demut dir und den Menschen gedient hat. Wir bitten dich: Lass seine Fürsprache auch heute noch das Böse geringer und das Gute umso kräftiger machen. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.

Lesung

Einleitung: Lebt als neue Menschen.

Lesung aus dem Römerbrief. Liebe Schwestern und Brüder!
Wisst ihr denn nicht, dass wir alle, die wir auf Christus Jesus getauft wurden, auf seinen Tod getauft worden sind? Wir wurden mit ihm begraben durch die Taufe auf den Tod, und wie Christus durch die Herrlichkeit des Vaters von den Toten auferweckt wurde, so sollen auch wir als neue Menschen leben. Wenn wir nämlich ihm gleich geworden sind in seinem Tod, dann werden wir mit ihm auch in seiner Auferstehung vereinigt sein. Wir wissen doch: Unser alter Mensch wurde mitgekreuzigt, damit der von der Sünde beherrschte Leib vernichtet werde und wir nicht Sklaven der Sünde bleiben.

(Röm 6,3-6)

alternativ: Gal 6,14-18: Ich trage das Zeichen Jesu an meinem Leib.

Zwischengesang

Einer hat uns angesteckt                   Tr 8
Auf dein Wort, Herr, lass uns vertrauen        GL 624 

Evangelium nach Johannes

Einleitung: Wir hören von den Strömen lebendigen Wassers.

Am letzten Tag des Festes, dem großen Tag, stellte sich Jesus hin und rief: Wer Durst hat, komme zu mir, und es trinke, wer an mich glaubt. Wie die Schrift sagt: aus seinem Innern werden Ströme von lebendigem Wasser fließen. Damit meinte er den Geist, den alle empfangen sollten, die an ihn glauben; denn der Geist war noch nicht gegeben, weil Jesus noch nicht verherrlicht war.        (Joh 7,37-39) 

alternativ:

Mt 7,15-20: An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen;
Joh 14,12-14: Wer an mich glaubt, kann noch größere Werke tun als ich sie vollbrachte;
Joh 15,9-14: Es gibt keine größere Liebe als wenn einer sein Leben für seine Freunde gibt;
Mt 11,25-30: Vom leichten Joch Jesu.

Predigt durch zwei Sprecher (bitte kürzen – so dauert das Gespräch ca. 13 Minuten)

1.    Wer war dieser Pater Pio? Als 1968 die 50 Jahre seiner Stigmata gefeiert wurden, kamen Tausende Reisebusse aus aller Welt. 50 Blumenvasen mit roten Rosen standen für 50 Jahre Blutvergießen, Fieber und reißende Schmerzen. Nach dem Jubiläumsgottesdienst ging er sofort wieder in den Beichtstuhl. Als er ein paar Tage danach starb, fanden sich im 8 km langen Leichenzug schätzungsweise hunderttausend Menschen ein. Fliegerstaffeln begleiteten die trauernden Menschen.

2.      Wir als kritische Zeitgenossen runzeln bei wundersamen Begebenheiten eher die Stirn. Und bei den Wundern, die uns von Heiligen berichtet werden, glauben wir mehr an fromme Phantasien all der Menschen, die sich das in frommer Absicht aus den Fingern gesogen haben. Es leben aber noch Millionen Menschen, die bezeugen können, was wir jetzt von Pater Pio hören.

1.  Die Eltern in einem kleinen Dorf bei Benevento in Italien nannten 1887 ihr Kind Francesco – von ihren acht Kindern starben drei recht früh – und ein Leben lang blieb der Junge seinem Namenspatron Franziskus auf den Versen: Er empfing wie er die Wundmale des Herrn und er trat in den Kapuziner-Orden ein, eine strenge Variante des Franziskanerordens, der nur karge Bauernkost kannte, eiskalte Räume im Winter und einen Bart sowie Sandalen vorschrieb.

2.  Die Eltern mussten hart arbeiten; der Vater ging sogar zweimal nach Amerika, um das Geld für das Studium seines Sohnes zu verdienen. Jeden Abend betete die Familie einen ganzen Rosenkranz, wie das damals üblich war. Eine konsequente Erziehung machte Francesco ausdauernd, geduldig und peinlich genau. Er duldete später keine Halbheiten, machte als Kapuziner keine Reisen, lehnte jede Bequemlichkeit ab. In den 50 Jahren als Ordensmann war sein Bett ein hartes Brett mit Strohsack, der abends mit einem Stock etwas aufgelockert wurde.

1.      Heraus kam für unsere Maßstäbe heutzutage ein Mann, der in seiner fast überängstlichen Art an einen Skupulanten erinnerte, der so hart lebte, dass er darüber krank wurde. Dazu mag auch die Vorschrift des Ordens beigetragen haben, sich dreimal die Woche zu geißeln – ähnlich wie die Mitglieder der Opus-Dei-Bewegung –, um das Leiden Christi auch körperlich nachzuempfinden und die inneren Begierden abzutöten. Wie es in der Lesung hieß: „Der von der Sünde beherrschte Leib soll vernichtet werden.“ (Röm 6,6) Schon mit fast 16 Jahren wurde er eingekleidet und bekam den neuen Namen: Bruder Pio. Bereits mit 23 Jahren wurde er zum Priester geweiht, weil man – wegen seiner Tbc-Krankheit – mit seinem frühen Tod rechnete. Schon in dieser Zeit kündigten sich die Wundmale, die sog. Stigmata an – mit furchtbaren Schmerzen in Händen, Füßen und an der Seite.

2.  Zunächst blieb er wegen seiner angegriffenen Gesundheit sechs Jahre in seinem Heimatdorf und zog dann in ein kleines Kapuziner-Kloster nach Giovanni Rotondo, einem verlorenen Nest, wo er 52 Jahre lang bis zu seinem Tod blieb.

1.  Seit 1918 strömten die Menschenmassen dorthin, denn ab dann waren seine Hände und Füße richtig durchbohrt. Er blutete während der Messfeiern so, dass das Altartuch oft von Blutflecken bedeckt war. Darum trug er auch wollene Halbhandschuhe, die das Blut aufsaugen sollten.

2.  Die Besonderheiten des Pater Pio, seine Charismen auf verschiedenen Ebenen, sind für uns heutige Menschen unbegreiflich, werden aber von Tausenden bezeugt. Ungläubige Ärzte konnten immer nur feststellen: Mit den Mitteln heutiger Wissenschaft können wir diese Phänomene nicht erklären.

1.      Pater Pio konnte z.B. auf verschiedenen Ebenen denken und arbeiten: Er betete ununterbrochen am Tag und in der Nacht den Rosenkranz, erfüllte seine Pflichten, fragte also oder antwortete und konnte auch gleichzeitig an verschiedenen Orten sein, die sog. Bilokation. Obwohl er das Kloster nie verließ, wurde er oftmals ganz woanders leibhaftig wahrgenommen, verteilte klare Anweisungen oder auch schon einmal eine Ohrfeige. Er selbst sagte dazu: „Man weiß, wohin man geht und was man tun will, aber nicht, ob man nur als Seele oder als Leib und Seele geht.“

2.  Er konnte ins Jenseits schauen und sagte während des 2. Weltkrieges all den besorgten Bräuten oder Eltern mit absoluter Sicherheit voraus, ob die Männer noch lebten oder gefallen waren. Er sagte Papst Paul VI. sein Papsttum voraus in der Absicht, dass dieser sich gut darauf vorbereiten könne.

1.     Pater Pio hat Hunderte Menschen geheilt, z.B. eine Blinde, die ohne Pupille geboren wurde, aber nach seiner Handauflegung sehen konnte – auch ohne Pupille. – Flugpiloten sagten unter Eid aus, dass sie an manchen Orten durch eine unsichtbare Macht gehindert wurden, Bomben abzuwerfen.

2.  Pater Pio konnte in den Seelen wie in einem offenen Buch lesen. Er sah auch, was sie verborgen hielten und konnte ihre Gedanken nennen. Eine Beichte dauerte im Durchschnitt nur drei Minuten. Er behandelte die Menschen so, wie Gott sie ihn sehen ließ. Manchmal ging er dabei sehr schroff und hart vor; verweigerte z.B. jeder Frau, die Kinder verhütete, die Lossprechung und weinte manchmal selbst über diese Härte, die ihm Gott abverlangte, aber auch über die Undankbarkeit der Menschen ihrem höchsten Wohltäter gegenüber. – Auf seine Härte angesprochen, sagte er einmal: „Ich verabreiche denen, die ein Abführmittel brauchen, keine Süßigkeiten!“

1.      Täglich hörte er Hunderte von Beichten, saß manchmal 19 Stunden im Beichtstuhl. Und doch gab es tagelange Wartezeiten, so dass die Beichtecke „Haus der Geduld“ genannt wurde. – Er selbst beichtete wenigstens einmal pro Woche, zeitweise auch täglich, um aus dieser Begegnung mit Christus im Sakrament neue Gnadengaben des Himmels zu empfangen.

2.  Papst Pius XII. fragte einmal den Bischof von Manfredonia: „Was macht Pater Pio?“, worauf der antwortete: „Heiliger Vater, er nimmt die Sünden der Welt hinweg.“ Damit spielte er auf die heilige Messe an, die Pater Pio täglich feierte, in der er die Leiden Christi durchmachte und sich dabei anbot, für die Schuld der Menschen zu sühnen. Einmal sagte Pater Pio dazu: „Während der hl. Messe stehe ich nicht, da hänge ich!“ Etwa zwanzig Millionen Menschen haben ihn während der hl. Messe erlebt, auf die er sich jeweils drei Stunden vorbereitete.

1.      Hierbei trat auch noch etwas in Erscheinung, das medizinisch nicht erklärbar ist, denn Blut zersetzt sich gleich und riecht unangenehm. Aber von den Wunden Pater Pios gingen Duftströme wie von Rosen, Veilchen und Lilien aus, die Millionen wahrnahmen. Oft wollten sich Menschen deshalb Stücke aus seinem Gewand schneiden, wenn er durch die Massen schritt. Auch weit außerhalb wurden diese Duftströme oft wahrgenommen, wenn sich auf die Fürbitte des Paters eine Wirkung einstellte.

2.  Weil sich alle Welt zu diesem Kloster aufmachte, gab es natürlich auch Neider unter den Mitbrüdern, die alle möglichen Verleumdungen ausstreuten. So wurde ihm drei Jahre lang verboten, Beichte zu hören und er musste die heilige Messe in einer kleinen Kapelle lesen. Es wurden sogar Abhöranlagen in seinem Beichtstuhl installiert; der Beichtstuhl mit Eisengittern umgeben. Aber die Menschen ließen sich nicht abhalten, auch als er die Messe schon um fünf Uhr morgens lesen musste. Schon um ein Uhr morgens standen die Menschen vor der Kirche und beteten, bis sie um 4.30 Uhr geöffnet wurde.

1.      Von den Spendengeldern, die die Menschen aus Dankbarkeit gaben, wurde eine der modernsten Kliniken Europas, das „Casa Sollievo“ mit tausend Betten gebaut – als Ort des Gebetes und der Wissenschaft, um dem ganzen Menschen mit Leib und Seele gerecht zu werden. Auch hier nahm man ihm die Leitung des Hauses ab, weil bei Unterstellungen immer etwas hängen bleibt.

2.  Pater Pio konnte auch in Sprachen wie Englisch und Deutsch sprechen, die er gar nicht erlernt hatte. Aber das alles – Bilokation, Heilungen, Prophezeiungen, die Erkenntnis der Herzen – wird auch von anderen Heiligen berichtet – wie von Antonius v. Padua, Alfons von Liguori, Franziskus, Theresia vom Kinde Jesu – nur dass deren Leben so lange zurückliegt, dass wir Zweifel an diesen Berichten hegen.

1.      Es gibt noch Begebenheiten in seinem Leben, die uns heutigen Menschen als schwer glaubbar erscheinen, die uns aber z.B. vom Pfarrer von Ars ebenfalls berichtet werden, der ja auch fast nur im Beichtstuhl saß. Gemeint sind die dämonischen Angriffe, wie wir sie aus Filmen über Besessenheit kennen: Da flogen bei höllischem Lärm und schlimmen Flüchen Polster, Stühle, Bücher durch die Luft, dass er oft in Lebensgefahr geriet, ja die Eisenstäbe am Bett verbogen wurden. Sein Schutzengel war ihm dabei in großer Vertrautheit ein starker Helfer. Auch die Gottesmutter Maria und Franziskus, die er sehr verehrte, standen  ihm in diesen Kämpfen helfend zur Seite. (Seinen Schutzengel schickte er auch als Boten in besonderen Aufgaben)

2.  Umgekehrt erlebte er danach und oft bei der heiligen Messe auch Ekstasen, ja sein Herz wurde beim Gebet manchmal wie von einem Feuerpfeil durchbohrt – wie wir das auch von Abbildungen der heilige Theresia v. Avila kennen. Deshalb musste Pater Pio sich auch die Untersuchungen ungläubiger Professoren gefallen lassen, die pathologisch krankhafte Züge zu erkennen glaubten.

1.  Aber Gott hatte offensichtlich seine Hand auf sein Werkzeug gelegt. Und die Leute hatten ihn schon zu Lebzeiten heilig gesprochen. Als unser Papst Johannes Paul II. 1987 zum 100. Geburtstag von P. Pio dessen Grab besuchte, wussten alle, dass es nicht mehr lange dauern würde, bis der Pater zur Ehre der Altäre erhoben würde. 1999 wurde er selig, 2002 heilig gesprochen. 300.000 Menschen standen bei der Heiligsprechung bis hinunter an den Tiber.

2.  Wie es weiterging? Schon am Leichnam hatten sich die fünf Wunden verschlossen. Und alle Hotel- und Restaurantbesitzer, die befürchteten, dass sie jetzt mit leeren Zimmern rechnen mussten, durften sich an die Weissagungen des Paters erinnern: „Wenn ich gestorben bin, werde ich noch mehr Lärm machen als zu Lebzeiten: Im Himmel werde ich mit beiden Händen arbeiten!“

1.      Der Strom betender Menschen wird in Rotondo noch immer größer und die Wunder dort häufen sich. Der Leuchtturm in Gottes- und Nächstenliebe, in Gebet und Buße, Leiden und Demut gibt Menschen Orientierung und Hilfe. Seine vielen Gebetsgruppen rund um die Erde helfen auf der Luftbrücke Gottes, unsere Welt vor dem Absturz zu bewahren.

L.: Das Leben Pater Pios kann uns die Heilige Schrift an vielen Stellen überaus deutlich veranschaulichen. Wir verstehen jetzt besser die Worte Jesu: Wer an mich glaubt, aus dessen Inneren werden Ströme vom lebendigen Wasser fließen (Joh 7,38). Wer an mich glaubt, kann noch größere Werke tun, als ich sie vollbrachte. (Joh 14,12). Es gibt keine größere Liebe, als wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt (Joh 15,13).

Fürbitten

L.:  Wir rufen den Herrn des Himmels und der Erde um seine mächtige Hilfe an:

1.           Schenke der Welt und den christlichen Kirchen auch heute „Einlassstellen Gottes“, in denen deine mächtige Gegenwart erfahren werden kann. – Liedruf.

2.          Erwecke Gebetsgemeinschaften, die gute Aktionen von Personen und Gruppen schützen, begleiten und verstärken. – Liedruf.

3.           Heile die Kranken, tröste die Leidenden und zeige den Suchenden einen Weg aus den Sackgassen ihres Lebens. – Liedruf.

4.          Gewähre auch unserer Zeit Leuchttürme der Orientierung in Personen, die sich ganz für dich und die Menschen öffnen. – Liedruf.

5.           Öffne unsere Augen, damit wir mehr mit dem Herzen in die Seelen der Menschen zu sehen  versuchen. – Liedruf,

L.:   Darum bitten wir auf die Fürsprache des heiligen Paters Pio den, der sein Leben für uns hingab,    Christus, unseren Herrn.

Gabenlied

Suchen und fragen     Tr 171
Brot, das die Hoffnung nährt  Tr 194 

Gabengebet

Gott, du Quelle des Lebens. Nimm unsere Gaben gnädig an, die wir am Gedenktag des heiligen Pater Pio darbringen. Auf seine Fürsprache schenke uns durch dieses Opfer Segen für Leib und Seele. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.

Vaterunser – Friedensgruß

Lied zur Kommunion

O Jesu, all mein Leben bist du                      GL 472
Wo Menschen sich vergessen, da berühren sich Himmel und Erde          Tr 790

Meditation nach der Kommunion

1.    Wir hören besonders markante Aussagen von Pater Pio:

2.    Auf die Frage, was dem heutigen Menschen am meisten fehle, antwortete er: „Das Gebet.“                                                                                                                                                                    (Stille)

1.           Ein anderer Ausspruch des Paters: 
„Gott lässt uns nicht zufällig an einem bestimmten Ort geboren werden.“ (Stille)

2.           Auf die Frage, ob er nicht stolz auf seine Erfolge sein könne, sagte er:
„Umsonst habe ich empfangen, umsonst gebe ich weiter.“ (Stille)

1.          Auf sein riesiges Krankenhaus angesprochen, antwortete er: „Wenn ihr nicht die Liebe ans Krankenbett bringt, werden die Medikamente nicht viel nützen. Bringt dem Kranken Gott: Das wirkt mehr als jede andere Therapie!“ (Stille)

2.          Wenn ihm modernistische Theologen die Auferstehung Jesu, die Gottheit Jesu oder die Existenz der Hölle in Frage stellten, erwiderte er entschieden: „Solange sich der Heilige Geist nicht verändert, verändert sich daran nichts.“ (Stille)

1.        Noch ein letztes Zitat zur hl. Messe. Einmal sagte Pater Pio: „Wenn die Menschen den Wert der   heiligen Messe erkennen würden, müssten die Carabinieri täglich an den Kirchtüren stehen, um die Menschenmassen in Schranken zu halten.“ (Stille)

Schlussgebet

Guter Gott. Getreu dem Auftrag deines Sohnes haben wir das Mahl gefeiert, das uns mit dir verbindet. Die Teilnahme an diesem Geheimnis beschenke auch uns, ja die ganze Welt. Darum bitten wir auf die Fürsprache es heiligen Pater Pio durch Christus, unseren Herrn.

Segen – Schlusslied

„Mir nach“, spricht Christus        GL 616
Ihr Freunde Gottes                     GL 608

(Willi Hoffsümmer)

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