Pfarrkirche
 
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01.06.08

Pfarrer Pfarrkirche Anekdoten und mehr Historische Ansichten Hl. Antonius


Auf dieser Seite sollen Sie über die Pfarrkirche in Paffendorf informiert werden. Wir wollen Sie über die Geschichte der Kirche, aber auch über die vielen Schätze, die man in der Kirche findet, in Bild und Wort informieren.


Die Pfarrkirche in Paffendorf ist dem hl. Pankratius geweiht und ist erstmals im Jahre 1148 in den „Annales Rodenses“ schriftlich erwähnt. Das Patrozinium des hl. Pankratius ist bereits für das Jahr 1334 belegt. Die ältesten, heute noch vorhandenen Teile der Kirche sind Reste der romanischen Hallenkirche im Unterbau des viergeschossigen Turmes. Hier befindet sich Material aus dem 11. Jahrhundert ebenso wie römische Ziegelstücke. Die weiteren 3 Geschosse sind aus Tuffstein gefertigt.

Die Pfarrkirche wurde 1224 dem adeligen Damenstift Essen inkorporiert. Ende des 15. Jahrhunderts wurde die Kirche unter Beibehaltung des romanischen Tores spätgotisch ausgebaut. Der neue Hochaltar im Chor wurde 1494 von Weihbischof Johann Spender aus Marburg konsekriert. Das Langhaus wurde 1507 vollendet.

Im Jahre 1746 zerstörte ein gewaltiges Feuer bis auf wenige Gebäude den ganzen Ort Paffendorf. Auch die Kirche wurde, bis auf den Chorraum, ein Raub der Flammen. Die Paffendorfer haben jedoch rasch gehandelt, um ihr Gotteshaus wieder zu bekommen. Bereits im Jahre 1747 ist der Neuguss der ersten Glocken bezeugt.

Ende des 19. Jahrhundert erfolgte unter der Leitung von August Lange eine umfassende Restaurierung, bei dieser Gelegenheit wurde die bis dahin barocke Vorhalle durch den noch heute bestehenden neoromanischen Portalvorbau ersetzt. Die Schäden, die der 2. Weltkrieg angerichtet hatte, wurden unmittelbar nach Kriegsende beseitigt. Eine letzt große Renovierung erfolgte in den Jahren 1975 bis 1977.

Bei der Kirche handelt es sich um eine dreischiffige Hallenkirche mit dreiseitigem Chorschluss und vorgelagertem Westturm mit den Maßen 29,15 m lang und 17,70 m breit.

Im Innern der Kirche befinden sich zahlreiche bedeutende Kunstwerke. Zu diesen zählen die Gewölbemalereien (Fresken) vom Ende des 15. Jahrhundert auf den Kappen des Chorgewölbes mit Darstellung der vier Evangelistensymbole zwischen Rankenwerk im Vorjoch und des Weltgerichtes im Apsisscheitel, die 1954 freigelegt wurden.

Der Hauptaltar ist eine Stiftung des Barons von Bongart, der 1862 nach einem Entwurf von Vincenz Statz von der Kölner Dombauhütte angefertigt  worden ist.

Ein wahrer Kunstschatz ist zweifellos das im südlichen Seitenschiff stehende Antwerpener Schnitzretabel aus der Zeit um 1520. Zu diesem Altar werden sie später zusätzliche Informationen finden.

Der nördliche Seitenaltar ist eine neugotische Arbeit, die 1863 von Caroline de Bongart gestiftet wurde. Der Altar ist der hl. Maria geweiht.

Bei der Kanzel handelt es sich barocke Arbeit, die nach der Säkularisierung von der ehem. Franziskaner-Observantenkirche in Köln nach Paffendorf gekommen ist.

In der Turmhalle befindet sich noch Gestühl auf dem 16. Jahrhundert.

An den Langhauspfeilern und im Chor befinden sich Standfiguren der zwölf Aposteln (1783), die aus der Werkstatt des Johann Josef Imhoff in Köln stammen.

Die am zweiten Südschiffpfeiler stehende Figur des hl. Antonius stammt aus dem untergegangenen Kloster Bethlehem. Der damalige Pastor Elsen erhielt im Jahre 1805 vom damaligen Aachener Bischof Berdolet das Recht, die Figur aufzustellen und von den Gläubigen anbeten zulassen.

Bemerkenswert sind auch die drei großen Glasfenster im Chor. Hier sind die Themen aller Evangelien des (alten) Lesejahres und Paffendorf spezifische Motive dargestellt.


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