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20.12.09

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Das neue Jahr 2010

Die Zeit zwischen den Jahren

 

Das alte Jahr ist vergangen

das Neue hat noch nicht angefangen

eine zeitlose Zeit

ein alter Traum der Menschheit

die Zeit anhalten zu können

aber wer die Zeit aussetzen will

wer die vierte Dimension in den Griff bekommen will

muss aus der Perspektive der Ewigkeit denken, fühlen, handeln

 

Jürgen Damen



 

Von Feuerwerk und Glücksbringern

Zeichen und Symbole für das neue Jahr

 

Der letzte Tag des Jahres ist nach einem christlichen Heiligen benannt: dem heiligen Silvester. Er war in den Jahren 314 bis 335 Papst der Kirche. Bis zum Beginn des Pontifikates - so nennt man die ‚Regierungszeit’ eines Papstes - von Silvester I. wurden die Christen im römischen Reich als Staatsfeinde verfolgt und oft auch getötet. Zur Zeit des Papstes Silvester ließen diese großen Verfolgungen nach. Es begann eine ruhigere und sichere Zeit für die Christen. Papst Silvester I. führte die junge Kirche in diese neue Zeit. Er starb am 31. Dezember 335.

 

Mit einem Feuerwerk begrüßen die Menschen das neue Jahr. Neben der Freude über die schönen Himmelsbilder steckt ein alter Brauch hinter dem lauten und bunten Knallen: Böse Geister sollen vertrieben werden, damit ein guter Neuanfang möglich ist. Der Ursprung des Feuerwerks hat also keinen christlichen Hintergrund, denn Christen, die sich in Gottes Hand geborgen fühlen, brauchen sich vor ‚bösen Geistern’ nicht zu fürchten.

Auch Schornsteinfeger und Glücksschwein sind keine christlichen Symbole.
Der Schornsteinfeger wird schon seit langer Zeit als Glücksbringer gesehen. Die langen Schornsteine erinnerten die Menschen an eine ‚Verbindung zwischen Himmel und Erde’. Der Schornsteinfeger selbst sorgte durch seine Reinigung dafür, dass diese Verbindung sauber und offen blieb. Zudem verhinderte er durch seine Arbeit, dass es zu gefährlichen Kaminbränden kam. Und so brachte es eben Glück, wenn der Schornsteinfeger kam,...


„Schwein gehabt“, das sagen die Menschen auch heute, wenn sie meinen, dass sie Glück hatten. Schweine wurden in alten Kulturen entweder als ‚heilig’ verehrt oder aber, aufgrund ihrer Vorliebe, sich im Dreck zu suhlen, verabscheut. Auf jeden Fall aber sicherten sie vielen Familien den Lebensunterhalt: Ein gut gemästetes Schwein garantierte ausreichend Fleisch und Wurst, um im Winter, in dem es nur wenig zu ernten gab, nicht zu hungern. Wer also ‚Schwein hatte’, der hatte Glück. Dass das Schwein auf einem alten deutschen Kartenspiel die As-Karte ziert, mag auch ein Grund dafür gewesen sein, dass das Schwein zum ‚Glücksbringer’ wurde.

 

Quelle: www.familien234.de

 

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